Ingbert Liebing, Hauptgeschäftsführer des VKU, unterhält sich auf dem VKU-Stadtwerkekongress mit der Branche.

Ingbert Liebing, Hauptgeschäftsführer des VKU, unterhält sich auf dem VKU-Stadtwerkekongress mit der Branche.

Bild: © VKU Service

Ingbert Liebing, Hauptgeschäftsführer des VKU, hat sich auf dem VKU-Stadtwerkekongress am 4. September in Hannover zur Bedeutung der kommunalen Unternehmen nach den Wahlen in Sachsen und Thüringen geäußert.

In Thüringen gewann die AfD am Sonntag mit 32,8 Prozent die Landtagswahl. In Sachsen landete die Partei am Sonntag mit 30,6 Prozent knapp hinter der CDU (31,9 Prozent). Bei jungen Wählern in Sachsen und Thüringen ist die AfD bei den Wahlen sogar unangefochten auf Platz eins gekommen. Auch die neue Partei BSW zog in die Parlamente ein.

Woher kommt der Zugang zu den Populisten? "Wir haben Stapelkrisen, dass sich die Menschen daher verunsichert fühlen, ist verständlich", nennt Liebing einen Erklärungsansatz. Gleichzeitig werde die Welt immer komplizierter. Viele Menschen suchten einfache Antworten und fänden diese bei den populistischen Parteien.

Eine Ankeraufgabe in unserer Gesellschaft würden die Stadtwerke mit der Daseinsvorsorge übernehmen. "Wir halten Deutschland am Laufen, damit leisten wir einen Beitrag zur Stabilität in unserem Land." Diese Stabilität wünschte sich die Bevölkerung. "Die Menschen wollen Sicherheit und zu unseren Aufgaben zählt es, diese zu vermitteln."

Der VKU möchte mit diesem Thema verstärkt in die Kommunikation gehen. Künftig soll es auch Materialien für Stadtwerke geben, um sie bei dieser Aufgabe zu unterstützen.

Zuletzt zeigte sich Liebing zuversichtlich: "Wir feiern in diesem Jahr 75 Jahre VKU. In diesen 75 Jahren haben wir schon viele Krisen bewältigt und das Land aus dem Schutt des Zweiten Weltkriegs wieder aufgebaut. Wir haben viel geschafft und können viel schaffen." (pfa)

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