Peter Altmaier, Bundeswirtschaftsminister

Peter Altmaier, Bundeswirtschaftsminister

Bild: © Christian Doppelgatz/KUXMA

Am Donnerstag/Freitag (15./16. November) führt Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) seine zweite Netzausbaureise durch. Sie führt ihn durch Thüringen und Bayern. Bereits im August war er auf der ersten Netzausbaureise in den Ländern Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen unterwegs.

Der Minister möchte sich persönlich ein Bild vom Netzausbau zu machen und Ansprechpartner für Probleme zu sein, heißt es seitens des Ministeriums. „Die großen Stromautobahnen werden die neuen Lebensadern der Energiewende. Denn wir brauchen sie, um den Windstrom aus dem Norden zu den Verbrauchern im Süden zu transportieren.“ Mit seinen Reisen möchte Altmaier zugleich für den Netzausbau werben: „Wir brauchen die Zustimmung nicht nur abstrakt zur Energiewende, sondern auch dort, wo sie konkret umgesetzt wird.“

Besonderes Augenmerk auf dem Bürgerdialog

Bei der jetzigen Reise liegt der Schwerpunkt auf dem Vorhaben „Suedlink“ in Thüringen und Bayern; mit dieser Stromtrasse wird Energie nach Bayern geführt, die die Lücke auffüllt, die die Stillegung des Kernkraftwerks Grafenrheinfeld verursacht hat. Der Bundeswirtschaftsminister wird dazu Gespräche mit den thüringischen Ministerinnen Anja Siegesmund (Grüne) und Birgit Keller (SED/Linke) sowie dem bayerischen Staatsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) führen.

Ein besonderes Anliegen sind Altmaier die Bürgerdialoge in Schmalkalden und Coburg, heißt es. Im Rahmen seiner ersten Netzausbaureise hat er seinen „Aktionsplan Stromnetz“ vorgestellt. Mit diesem Plan soll der Netzausbau durch besseres Controlling und die Vereinfachung von Planungsverfahren beschleunigt werden. Gleichzeitig werden neue Technologien eingesetzt, um die Betriebskonzepte der Bestandsnetze zu optimieren. (sig)

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