Die Projektpartner preschen voran, pochen aber auf gute politische Weichenstellungen beim "grünen Wasserstoff".

Die Projektpartner preschen voran, pochen aber auf gute politische Weichenstellungen beim "grünen Wasserstoff".

Bild: © Peterschreiber.media/AdobeStock

Nordrhein-Westfalen hat mit der Entwicklung einer Wasserstoffstrategie begonnen, um den zukünftigen Bedarf an dem umweltfreundlichen Energieträger zu decken und die notwendige Infrastruktur aufzubauen. «Wir wollen Industriestandort bleiben und dabei klimaneutral werden. Deshalb müssen wir jetzt die entsprechenden politischen und unternehmerischen Weichen stellen», sagte die nordrhein-westfälische Wirtschafts- und Energieministerin Mona Neubaur (Grüne) am Montag bei einer Auftaktveranstaltung mit den Spitzen der Wasserstoff- und Chemieindustrie sowie der Landesgesellschaft NRW.Energy4Climate.

Im Jahr 2050 werde Nordrhein-Westfalen einen Bedarf an Wasserstoff und Folgeprodukten von rund 243 Terawattstunden (TWh) haben, betonte das Wirtschaftsministerium. Das entspreche rund 30 Prozent des gesamten deutschen Bedarfs. Einen Großteil davon werde das Land importieren müssen. «Wichtig ist uns eine Importstruktur, die auf vielen Pfeilern steht. Eine einseitige Abhängigkeit, wie in der Vergangenheit beim Gas, darf es nicht noch einmal geben», sagte Neubaur. Nötig seien starke und verlässliche Partnerschaften mit anderen europäischen und außereuropäischen Ländern und Regionen wie Norwegen, Schottland, Portugal oder auch Nordafrika. (dpa/amo)

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