Markus Söder (M), Parteichef der CSU, bekommt nach seiner Wahl zum Spitzenkandidaten seiner Partei für die Landtagswahl 2023 Applaus von den Abgeordneten beim CSU-Parteitag. Anschließend soll das neue CSU-Grundsatzprogramm verabschiedet werden.

Markus Söder (M), Parteichef der CSU, bekommt nach seiner Wahl zum Spitzenkandidaten seiner Partei für die Landtagswahl 2023 Applaus von den Abgeordneten beim CSU-Parteitag. Anschließend soll das neue CSU-Grundsatzprogramm verabschiedet werden.

Bild: © Peter Kneffel/dpa

Nach Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) ist nun auch Ministerpräsident Markus Söder offen für eine Übernahme der Uniper-Wasserkraftwerke durch den Freistaat. "Ja, wenn der Bund die Wasserkraftwerke verkaufen würde, dann sind wir offen dafür", sagte der CSU-Chef am Samstag in seiner Grundsatzrede auf dem Parteitag in Nürnberg. Ob er damit eine vollständige Übernahme meinte oder nur eine anteilige Beteiligung, ließ er offen.

Nachdem Uniper infolge der Energiekrise in finanzielle Schieflage geratenen war, hatte der Bund die Wasserkraftwerke übernommen. In der Folge hatten die bayerischen Grünen wiederholt eine Übernahme der Kraftwerke an Isar, Lech, Donau und Main durch den Freistaat gefordert. Diese Position wurde jüngst auch in einer repräsentativen Umfrage von den Menschen in Bayern mehrheitlich unterstützt.

Umfrage fällt sehr deutlich aus

In den 1990er Jahren waren die Wasserkraftwerke vom Freistaat veräußert worden. Diese Entscheidung halten einer Umfrage zufolge rückblickend rund 81 Prozent der Befragten in Bayern für einen strategischen Fehler. (dpa/hil)

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