Hildegard Müller, Präsidentin, VDA hält die Programme der Parteien für nicht ausreichend, um dem Klimawandel zu begegnen.

Hildegard Müller, Präsidentin, VDA hält die Programme der Parteien für nicht ausreichend, um dem Klimawandel zu begegnen.

Bild: © VDA

Die Chefin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller, hat eine intensive Diskussion über den Umbau des Wirtschaftssystem mit Blick auf den Klimawandel gefordert.

"Wir müssen uns diese Diskussion zumuten - auch und gerade im Wahlkampf", sagte Müller dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (RND/Mittwoch). "Wir dürfen den Umbau der Industrie nicht verstolpern."

Umfassende Dimension

"Nur wenn unsere Klimapolitik gleichzeitig Wirtschafts-, Wohlstands- und Jobmotor ist und durch eine soziale Ausgestaltung die Gesellschaft mitnimmt, ist sie erfolgreich und wird weltweit kopiert", so Müller weiter. Ihrer Ansicht nach wird keines der Wahlprogramme der Parteien zur Bundestagswahl der "umfassenden Dimension des Themas gerecht."

"Die Bereitschaft für Wandel, für Reformen - die ist in der Gesellschaft vorhanden. Die Parteien müssen diese Bereitschaft jetzt aufgreifen, die Menschen und ihre Sorgen mitnehmen und die Transformation sozial gestalten", sagte Müller. Dabei müssten auch die unterschiedlichen Lebenswelten in der Stadt und auf dem Land berücksichtigt werden. (dpa/jk)

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