Der Deutschlandfonds umfasst auch Absicherungsinstrumente für Transformationsindustrien, beispielsweise Windkraftanlagenbauer.

Der Deutschlandfonds umfasst auch Absicherungsinstrumente für Transformationsindustrien, beispielsweise Windkraftanlagenbauer.

Bild: © Tom Weller/dpa

Der Ausbau der Windenergie kommt in Deutschland schneller voran. Im vergangenen Jahr wurden an Land Anlagen mit einer Kapazität von 2030 Megawatt installiert, wie das Bundeswirtschaftsministerium am Freitag mitteilte. Das entspricht zum Vorjahr einem Zuwachs von knapp 24 Prozent.

Die durchschnittliche Nettoleistung der einzelnen neuen Windanlagen stieg den Daten zufolge von 4 auf 4,4 Megawatt. «Das heißt, für die gleiche Stromerzeugungskapazität werden weniger einzelne Anlagen benötigt», hieß es in der Mitteilung. Die Zahl der errichteten Anlagen stieg von 233 auf 306.

 

Die Bundesregierung hofft darauf, dass die seit Januar geltenden Regeln zum Bau von Windanlagen den Zuwachs beschleunigen. Der Ausbau von Ökostrom etwa aus Windkraft ist einer der Schlüssel bei der Energiewende und auch beim Bestreben Deutschlands, weniger abhängig von Energieimporten zu werden.

Umweltbundesamt hält Ergebnis für "keinen großen Erfolg"

Das Umweltbundesamt hatte bereits im Dezember argumentiert, dass zwar die Ausbauziele für Windanlagen an Land 2022 erreicht worden seien. Allerdings handele es sich nicht um einen großen Erfolg, weil die Zwischenschritte nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz «eher mäßig ambitioniert» seien.

Der Bundesverband Windenergie und VDMA Powersystems werden am Mittwoch, 18. Januar, in einer Online-Pressekonferenz die Zubauzahlen des vergangenen Jahres präsentieren und einordnen. (dpa/hoe)

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