Das Ahrtal (Bild vor dem Hochwasser) will aus der Katastrophe „stärker und moderner“ hervorgehen.

Das Ahrtal (Bild vor dem Hochwasser) will aus der Katastrophe „stärker und moderner“ hervorgehen.

Bild: © Achim Meurer/Rheinland-Pfalz Tourismus

Nach der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz soll bei einer Zukunftskonferenz über den Wiederaufbau des Ahrtals beraten werden. Die Konferenz sei für den 7. September geplant, teilte der Erste Kreisbeigeordnete Horst Gies (CDU) am Freitag in Ahrweiler mit. Das Land Rheinland-Pfalz habe sich einer entsprechenden Initiative angeschlossen. Gies vertritt den Landrat des von der Flutkatastrophe stark betroffenen Landkreises, Jürgen Pföhler (CDU), der seit dem 11. August wegen Krankheit nicht mehr im Dienst ist.

An der Zukunftskonferenz sollen unter anderem Vertreter der Wirtschaft, der Ver- und Entsorger, der Telekommunikation sowie der Hilfsorganisationen teilnehmen, wie Gies erklärte. Nur gemeinsam lasse sich die «Jahrhundertaufgabe» des Wiederaufbaus bewältigen. «Es wird anders als zuvor, das steht fest. Aber wir werden stärker und moderner aus dieser Katastrophe hervorgehen», so Gies.

Enorme soziale und materielle Schäden

Nach den unmittelbaren Hilfs- und Instandsetzungsmaßnahmen sei es wichtig, den Wiederaufbau der Infrastruktur von vornherein strategisch, nachhaltig und zukunftsfest anzulegen. Privathaushalte, Unternehmen und Kommunen im Katastrophengebiet müssten nicht nur soziale Folgen bewältigen, sondern stünden auch vor enormen Schäden an Gebäuden, Verkehrswegen oder bei der Ver- und Entsorgungsinfrastruktur. Gies begrüßte daher auch den geplanten Wiederaufbaufonds von Bund und Land. (dpa/hp)

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