Die EU-Kommission stellt für das Programm 30 Mio. Euro zur Verfügung.

Die EU-Kommission stellt für das Programm 30 Mio. Euro zur Verfügung.

Bild: © Andrey Kuzmin/AdobeStock

Die EU-Kommission hat am 28. Mai die Genehmigung für staatliche Beihilfen in Höhe von insgesamt 1,4 Mrd. Euro erteilt. Diesen Betrag dürfen nun Deutschland, Estland, Frankreich, Italien, die Niederlande, die Slowakei und Spanien zur Wasserstoffförderung einsetzen.

Auslöser für 3,3 Mrd. an Privatinvestments

Die nun genehmigte Förderung ist für insgesamt 13 verschiedene Projekte vorgesehen. Dabei handelt es sich um Vorhaben von gemeinsamem europäischem Interesse (IPCEI). Unter anderem beteiligen sich daran Airbus und BMW. Durch die Förderung rechnen die Regierungen mit einer Auslösung von privaten Investitionen in Höhe von 3,3 Mrd. Euro.

Bei den geförderten Vorhaben gehe es beispielsweise darum, dass Hochleistungs-Brennstoffzellentechnologien mit ausreichend Leistung entwickelt werden sollen, damit Schiffe und Züge angetrieben werden können. Ein anderes Vorhaben beschäftigt sich den Angaben zufolge damit, leichte und stabile Wasserstofftanks zu entwickeln, die sicher in Flugzeugen eingesetzt werden können.

Die EU-Kommission erwartet, dass insgesamt rund 3600 Arbeitsplätze direkt durch die Projekte entstehen und weitere indirekt geschaffen werden. Bei den IPCEI-Vorhaben gelten weniger strenge Regeln, wenn Unternehmen mit Staatsgeldern unterstützt werden. Es ist bereits das vierte IPCEI zur Förderung von Wasserstoffprojekten. (dpa/am)

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