Der Magdeburger Energiemarktdienstleister regiocom, der Stadtwerkeverbund NetzWerkStadt und das Ingenieurbüro für Energiewirtschaft arbeiten künftig zusammen. Ziel der Kooperation ist es, Prozesse im Regulierungsmanagement zu digitalisieren.
Dabei soll eine Plattform entstehen, über die Unternehmen der Energiewirtschaft alle Anforderungen und Bereiche des Regulierungsmanagements bedienen können, wie aus einer gemeinsamen Pressemitteilung hervorgeht.
Digitale Abrechnung für Netzentgelte
Die Partner arbeiten nach eigenen Angaben mehr als zehn Jahre bei Regulierungsthemen zusammen. Mit der Kooperation wollen sie ihr Wissen nun gebündelt anbieten. Das neue Konsortium betreut ein Viertel der Gas- und Stromnetzbetreiber in Deutschland, heißt es.
Die NetzWerkStadt (NWS) soll dabei das spezifische Anwender-Wissen in die Kooperation einbringen. Mit regiocom hat NWS die Kalkulation der Netznutzungsentgelte über ein System abgebildet. Zusätzlich hat man eine digitale Lösung zur Abwicklung der energiewirtschaftlichen Rahmenverträge entwickelt.
Zusammenarbeit in der Aus- und Weiterbildung
Das Thüringer Ingenieurbüro für Energiewirtschaft (IfE) bietet regulatorische Dienstleistungen für Stadtwerke und Energieversorger an und betreut rund 100 Gas- und Stromnetze. Der Geschäftsprozess der Netzentgeltkalkulation soll dabei vollständig digitalisiertt werden. Unter anderem sollen Schnittstellen reduziert werden, um mehr Zeit für strategische Überlegungen und Ausgestaltungen zu haben.
Neben Beratung und Service will das Trio auch in der Aus- und Weiterbildung enger zusammenarbeiten. So wurde durch einen von der IfE entwickelten Hochschul- Zertifikatsstudiengang zum dritten Mal Regulierungsmanager (FH) für die Praxis weitergebildet. (jk)



