Der französische Außenminister Jean-Yves Le Drian (links) spricht mit dem deutschen Außenminister Heiko Maas (SPD, Mitte) und dem belgischen Außenminister Didier Reynders, bei einem Treffen der EU-Außenminister in Brüssel.

Der französische Außenminister Jean-Yves Le Drian (links) spricht mit dem deutschen Außenminister Heiko Maas (SPD, Mitte) und dem belgischen Außenminister Didier Reynders, bei einem Treffen der EU-Außenminister in Brüssel.

Bild: © Virginia Mayo/AP/dpa

Der belgische Außenminister Didier Reynders hat den geplanten Atomausstieg seines Landes bis 2025 bekräftigt. "Der Prozess ist auf gutem Weg", sagte Reynders am Montag in Brüssel auf die Frage, ob sein Land den Atomausstieg bis 2025 schaffen werde.

Die belgischen Atomkraftwerke sind schon lange umstritten. Seit Jahren gibt es vor allem in Deutschland große Sorge über den Zustand der sieben Reaktoren an den Standorten Doel und Tihange. Feine Risse, maroder Beton – immer wieder gibt es vor allem am Akw Tihange Probleme, das nur 70 Kilometer von Aachen entfernt liegt. Regelmäßig werden Meiler für Reparaturen abgeschaltet.

"Werden mit den Nachbarländern zusammenarbeiten"

Belgien hatte 2003 den schrittweisen Atomausstieg bis 2025 beschlossen. Bei der Umsetzung gab es jedoch Verzögerungen. Aus Deutschland kam mehrfach die Forderung nach einem früheren Ausstieg. Dazu sagte der belgische Außenminister am Montag nichts. Er betonte stattdessen, sein Land werde mit der Bundesrepublik und anderen Nachbarländern zusammenarbeiten, um auch ohne Atomkraft genügend Energie für seine Bürger und Firmen zur Verfügung stellen zu können. (dpa/hil)

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