Der spanische Partner Audax wird einen großen Teil seiner Energie aus dem Innogy-Solarkraftwerk beziehen

Der spanische Partner Audax wird einen großen Teil seiner Energie aus dem Innogy-Solarkraftwerk beziehen

Bild: © Innogy SE

Das Bundeskabinett hat dem Beitritt Deutschlands zur Internationalen Solarallianz (ISA) in seiner Sitzung am Mittwoch zugestimmt. Das 2015 gegründete Bündnis will den PV-Ausbau vor allem im globalen Süden beschleunigen.

Deutschland hatte bereits vor einiger Zeit sein Interesse bekundet, Mitglied der ISA mit Sitz in Deu Delhi  zu werden. Einer Mitgliedschaft stand bislang aber eine geografische Mitgliedschaftsbeschränkung im Rahmenübereinkommen der Organisation entgegen. So konnten bislang nur „sonnenreiche“ Staaten mit Territorien nahe des Äquators Mitglied werden.

Ein GW weltweit mit deutscher Unterstützung realisiert

Erst vor wenigen Wochen, im Januar diesen Jahres, wurden die Beschränkungen aufgehoben. Deutschland will dem noch jungen Bündnis nun helfen seine Ziele zu erreichen. Bis 2030 sollen 1000 GW Solarkapazität zwischen dem nördlichen und südlichen Wendekreis installiert werden. Hierfür müsse auch die Finanzierung auf die Beine gestellt werden.

Deutschland hat bereits viele Länder bei der Realisierung von PV-Projekten unterstützt, wie Gerd Müller, Bundesentwicklungsminister erklärt: „Vorreiter in der Klimapolitik zu sein heißt auch, in eine globale Energiewende zu investieren. Über ein GW Solarenergie wurde weltweit über die deutsche Entwicklungspolitik in den letzten Jahren erzeugt.“ Zum Beispiel in Marokko, wo eines der modernsten Solarkraftwerke der Welt realisiert wurde. Das schaffe neue Arbeitsplätze und erziele einen vielfachen Effekt für das Klima. Am Ende sei eine globale Energiewende auch eine Investition in die eigene Zukunft, betont Müller. (lm)

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