Das geplante Power-to-X-Sekretariat, das künftig die Plattform für ein internationales Power-to-X-Netzwerk bilden soll, wird in Berlin sitzen. Dies verkündete Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) auf der UN-Klimakonferenz in Madrid: "Wir brauchen eine weltweite Strategie für die Herstellung synthetischer Brenn-, Kraft- und Grundstoffe (Power-to-X) aus Ökostrom."
Es müssten jetzt die Kriterien gesetzt werden, mit denen ein umwelt- und klimafreundlicher Einsatz gesichert würde. "Wir dürfen nicht die Fehler wiederholen, die einst bei den Biokraftstoffen gemacht wurden. Damit das gelingt, müssen wir weltweit zusammenarbeiten", teilte Schulze über ihr Ministerium mit.
GIZ soll das Netzwerk aufbauen
Um die weltweite Vernetzung zu stärken, hat das Bundesumweltministerium die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) damit beauftragt, die internationalen Power-to-X-Aktivitäten unter einem Dach zu verzahnen und auszubauen.
Konkreter Arbeitsauftrag ist überdies, einen Beitrag zur Klärung zentraler Fragen rund um die Themen Energieeffizienz und Ressourcen, Potentiale und Machbarkeit, Zeitrahmen zur Herstellung marktreifer Produkte, Aufbau von lokalen Wertschöpfungsketten sowie Finanzierungskonzepte zu leisten. (ab)



