Der ehemalige Geschäftsführer der Stadtwerke Fürstenfeldbruck, Enno Steffens.

Der ehemalige Geschäftsführer der Stadtwerke Fürstenfeldbruck, Enno Steffens.

Bild: © Stadtwerke Fürstenfeldbruck

Die Stadtwerke Fürstenfeldbruck und ihr ehemaliger Geschäftsführer Enno Steffens haben den Rechtsstreit um seine von den Stadtwerken ausgesprochene Kündigung im Dezember 2018 nun mit einem Vergleich beigelegt. Das berichtete das Nachrichtenportal "Merkur.de". Vor dem Landgericht München II hätten sich die Stadtwerke am Mittwoch zu einer Zahlung von 130.000 Euro bereit erklärt. Darüber hinaus hätten sich die Stadtwerke verpflichtet, künftig auf die Behauptung zu verzichten, Steffens habe dem Unternehmen aus eigennützigen Motiven Schaden zugefügt, heißt es in dem Bericht weiter. 

Im November 2018 hatte der Aufsichtsratsvorsitzende, Oberbürgermeister Erich Raff, wegen "zwischenmenschlicher Gründe" die Freistellung Steffens verkündet. Im Dezember folgte dann die fristlose Kündigung. Dagegen zog Steffen, der erst 2015 die Geschäftsführung übernommen hatte, vor Gericht.

Vielseitige Vorwürfe

Das Gericht verzichtete auf die juristische Bewertung der Vorwürfe der Stadtwerke und empfahl beiden Parteien einen Vergleich. Die Vorwürfe reichten laut "Merkur.de" von fälschlicher Erstattung von Mittagessen und nicht vereinbarten Leasingverträgen bis zu nicht mit dem Aufsichtsrat abgestimmten Baumaßnahmen an der neuen Stadtwerke-Zentrale. (pm)

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