Amazon will in Deutschland zum Beispiel Luftpolsterfolie nur noch für Glas nutzen.

Amazon will in Deutschland zum Beispiel Luftpolsterfolie nur noch für Glas nutzen.

Bild: © Pixelwolf2/AdobeStock

Der Onlinehändler Amazon will beim Versand weitgehend auf Plastikverpackungen verzichten. Das gilt sowohl für die auf eigene Rechnung verkauften Produkte als auch für die externen Händler, die den Versandservice des US-Konzerns in Deutschland nutzen. Bis Jahresende soll die Umstellung abgeschlossen sein, wie die deutsche Amazon-Zentrale am Montag mitteilte. Kleinere Lieferungen sollen in Versandtaschen und -tüten auf Papierbasis geliefert werden, größere Artikel in Kartons aus Wellpappe.

In den vergangenen Jahren hatten Umweltorganisationen Amazon vorgeworfen, mit seinen Verpackungen zu viel Plastikmüll zu produzieren und für die Verschmutzung der Meere mitverantwortlich zu sein. Amazon will nun laut Mitteilung die Verpackungen nachhaltiger machen, indem ein möglichst großer Anteil leicht wiederverwertbarer Materialien verwendet wird.

Ausnahmen für zerbrechliche Waren

Plastikverpackungen werden aber nicht vollständig verbannt. Eine der möglichen Ausnahmen betrifft Luftpolsterfolie für zerbrechliche Gegenstände wie Glas. Sofern Hersteller ihre Produkte in «geeigneten Einweg-Plastiktüten» anliefern, will Amazon diese Tüten auch für den Weiterversand nutzen. (dpa/hp)

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