Der wiedergewählte Vizepräsident des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), Hubert Jung (64), ruft Nahverkehrsbetriebe und die Politik dazu auf, die absehbar höheren Fördermittel aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) und dessen Öffnung für die "Grunderneuerung" zu Investitionen in den Schienenpersonennahverkehr zu nutzen. In einer Presseaussendung aus Anlass seiner Wiederwahl schrieb Jung, im Hauptberuf Vorstand des Dortmunder Kommunalversorgers DSW21: "Wenn wir die Klimaschutzziele im Verkehr bis 2030 erreichen wollen, sind Ausbau und Modernisierung der ÖPNV-Schienensysteme unumgänglich und stehen ganz oben auf der Agenda "Ausbau und Modernisierung der ÖPNV-Schienensysteme."
Jung vertritt im VDV als Verwaltungsratsvorsitzender "Tram" weiterhin die Interessen der rund 80 im VDV organisierten U-, Straßen- und Stadtbahnunternehmen. Im Hauptberuf ist der ehemalige Berufsrichter und jetzige ehrenamtliche Handelsrichter seit 2003 DSW-Verkehrsvorstand. Ähnlich lange engagiert er sich im Ehrenamt in verschiedenen Funktionen und Ausschüssen des VDV, derzeit im Rechtsausschuss. Beim internationalen Verkehrsdachverband UITP gehört er dem EU-Ausschuss an. Ehemals Dortmunder Ratsmitglied, ist Jung auch stellvertretender Vorsitzender des Caritasrates des dortigen Caritasverbandes. Dies geht aus seinem Profil auf der DSW21-Website hervor. (geo)


