Der Vorstand des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat am Dienstag Abend Marie-Luise Wolff, Vorstandsvorsitzende der Entega AG, einstimmig als BDEW-Präsidentin bestätigt. Wolff ist seit 2018 Präsidentin des Verbandes.
Henning R. Deters, Vorstandsvorsitzender der Gelsenwasser AG, wurde als BDEW-Vizepräsident Wasser/Abwasser bestätigt. Als weitere BDEW-Vizepräsidenten bestätigte der Vorstand zudem Christian Meyer-Hammerström, Geschäftsführer der Osterholzer Stadtwerke, Leonard Birnbaum, Vorsitzender des Vorstands der Eon SE, Ulf Heitmüller, Vorstandsvorsitzender der VNG AG, Markus Krebber, Vorstandsvorsitzender der RWE AG, und Klaus Saiger, Geschäftsführer der FairNetz GmbH.
Antworten auf die Energiekrise
„Ich freue mich darauf, mich auch in den kommenden zwei Jahren für die Energie- und Wasserwirtschaft einzusetzen“, sagte Wolff. „Die Zeiten könnten herausfordernder nicht sein. Durch den brutalen, völkerrechtswidrigen russischen Angriffskrieg auf die Ukraine ist das Thema Versorgungssicherheit und die schnellstmögliche Reduktion der Abhängigkeit von fossilen Importen aus Russland ganz oben auf die Agenda gerückt.“
Steigende Energiepreise und die Sicherung der Energieversorgung in Krisenzeiten erforderten eine Vielzahl politischer Antworten, die zum Teil sehr kurzfristig gegeben werden müssen, so Wolff weiter. Der BDEW arbeite eng mit der Bundesregierung zusammen, um die aktuelle Krisensituation bestmöglich zu managen.
Klimaneutralität im Blick behalten
Gleichzeitig müssten die Weichen für die ambitionierten Ziele auf dem Weg zur Klimaneutralität jetzt gestellt werden. Neben dem beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien betreffe dies den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft, den Aus- bzw. Umbau der Netzinfrastrukturen, die Wärmewende und den Umstieg auf die Elektromobilität. (hp)


