In Berlin entstehen bei öffentlichen Veranstaltungen jährlich rund 1600 Tonnen Abfall.

In Berlin entstehen bei öffentlichen Veranstaltungen jährlich rund 1600 Tonnen Abfall.

Bild: © BSR

Der Berliner Senat hat sich im Rahmen der Zero-Waste-Strategie des Landes das Ziel gesetzt, das Restabfallaufkommen der Stadt sowohl in privaten Haushalten als auch im gewerblichen Bereich drastisch zu reduzieren. Nicht vermeidbare Abfälle sollen einer Meldung zufolge soweit möglich als Ressource genutzt werden.

In der Metropole Berlin entstehen bei öffentlichen Veranstaltungen jährlich rund 1600 Tonnen Abfall, davon allein 750 Tonnen bei Großveranstaltungen mit mehr als 100.000 Besucher:innen. Ein Großteil dieses Abfalls wäre nach Ansicht des Berliner Senats vermeid- oder verwertbar.

Leitfäden für Veranstalter und Caterer

Die Plattform www.abfallarmeveranstaltungen-berlin.de, die in Zusammenarbeit der Senatsverwaltung mit der Berliner Stadtreinigung (BSR) entstanden ist, soll Veranstaltern sowie den beteiligten Unternehmen, wie beispielsweise Caterern und Ausstellern, erleichtern, abfallarme Großveranstaltungen zu planen und durchzuführen. Das Angebot können auch Behörden sowie Eigentümer und Verwalter von öffentlichen Flächen und öffentlichen Einrichtungen nutzen.

Die Plattform enthält neben einem Leitfaden mit Handlungsanweisungen und Mustervorlagen für Abfallkonzepte und Abfallberichte eine Schaltfläche „Kontakte“. Hier sollen künftig Ansprechpartner in Behörden, Anbieter von Serviceleistungen, wie Mehrwegprodukte und Spülmobile, aber auch Entsorgungsbetriebe und Re-Use-Initiativen, gelistet sein. (hp)

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