Betriebsvorstand Rolf Erfurt wird die BVG zum Jahresende verlassen. Er wolle sich nach rund fünf Jahren in dieser Funktion neuen beruflichen Herausforderungen widmen, teilt das Berliner Verkehrsunternehmen mit. Der Personalausschuss des Aufsichtsrates der BVG habe einer entsprechenden Auflösungsvereinbarung zugestimmt. Die Auflösung erfolge „im besten gegenseitigen Einvernehmen“, heißt es in der Mitteilung. Grund dafür seien unterschiedliche Auffassungen über die strategische Ausrichtung des Unternehmens.
Franziska Giffey, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe und Vorsitzende des Aufsichtsrats der BVG, dankt Erfurt dafür, dass er den Betrieb der BVG erfolgreich weiterentwickelt und wichtige innovative Impulse gesetzt habe. Bis die Nachfolge geklärt ist, wird BVG-Chef Henrik Falk das Betriebsressort interimistisch mit übernehmen.
BVG vor großen Herausforderungen
Erfurt verlässt die BVG in einer für das Unternehmen schwierigen Zeit. Die Lokalpresse berichtet regelmäßig über hohe Krankenstände bei Fahrern, defekte Fahrzeuge und veraltete Technik etwa bei der Fahrgastinformation. (amo)



