Bereits 2022 hatte sich Bonnorange im Rahmen der „Kommunalrichtlinie“ um eine Förderung der Grünannahmestelle in Beuel beworben. Nun ist die Zusage des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz über rund 225.000 Euro eingegangen.
Als Maßnahme zur Förderung einer klimafreundlicher Abfallwirtschaft unterstützt das Ministerium die Einrichtung von sogenannten qualifizierten Grünannahmestellen (GAS), die bestimmte Voraussetzungen erfüllen müssen.
Auflagen für die Annahmestellen
„Ich freue mich sehr darüber, dass das Wirtschaftsministerium die Optimierung der Sammlung von Garten- und Grünabfälle mittels qualifizierter Grünannahmestellen als wertvollen Beitrag zum
Klimaschutz anerkannt hat und die Errichtung unserer ersten rechtsrheinischen Annahmestelle in Beuel mit rund 225.000 Euro fördert“, sagte Sven Sadewasser, Vorstand der Bonnorange.
Ihren Beitrag zu einer klimafreundlichen Abfallwirtschaft leistet die GAS in Beuel laut dem Entsorger nicht nur durch die getrennte Sammlung und Verwertung von Grüngut. Bei der Errichtung des Sammelplatzes galt zudem als Auflage, um die Förderung zu erhalten, dass bei der Herstellung des Asphalts auf mindestens 40 Prozent Asphaltfräsgut zurückgegriffen werden musste und ungebundene Tragschichten aus gütegesicherten Recycling-Baustoffen herzustellen waren.
Insgesamt sieben Standorte geplant
„Die GAS in Beuel ist seit März dieses Jahres in Betrieb und wird gut angenommen. Als nächstes wird der Standort der stationären Grüncontainer am Südfriedhof zu unserer vierten qualifizierten Grünannahmestelle in Bonn weiterentwickelt“, kündigte Sadewasser an. Die Errichtung von weiteren drei Standorte befindet sich in der Planung, sodass die Infrastruktur mittelfristig auf insgesamt sieben GAS ausgeweitet wird.
Jede der neuen GAS verfügt über eine mit Hilfe von sogenannten Legiosteinen angelegte Schüttbox, in der Bürger:innen ihr loses oder mit verrottbaren Schnüren gebündeltes Grüngut barrierearm ablegen können. Die Sammelstellen sind von Montag bis Samstag von 10:30 Uhr bis 18:00 Uhr personell besetzt. Zudem wurden an allen Standorten moderne Unterflurbehälter für Altpapier und Altglas installiert. (hp)



