Der Aufsichtsrat des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) hat die derzeitige Geschäftsführerin der Projektgesellschaft der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Ute Bonde, einstimmig als neue Geschäftsführerin des VBB bestätigt. Dies gab die Aufsichtsratsvorsitzende Meike Niedbal am Donnerstag bekannt.
Bonde schließt damit die seit gut einem Jahr bestehende Lücke als oberste Funktionärin des VBB, nachdem ihre Vorgängerin Susanne Henckel im vorigen Jahr der Berufung als Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium gefolgt war.
Tiefe Kenntnisse der Verkehrsverhältnisse
Die 55-jährige Juristin ist derzeit Geschäftsführerin der Projektgesellschaft der BVG, bei der sie u. a. für die Verlängerung der U-Bahnlinie 5 zuständig war. Außerdem verantwortet Bonde den Rechtsbereich der BVG. Sie beginnt ihre Tätigkeit beim VBB am 1. Mai.
„Ute Bonde bringt ausgezeichnete Kenntnisse der unterschiedlichen Verkehrsbedürfnisse in der Metropolregion Berlin und den ländlichen Regionen Brandenburgs mit“, sagte Niedbal.
Neues Gesamtkonzept für Abo-Bereich
Außerdem beschloss der VBB-Aufsichtsrat, die Preisabsenkung für das Sozialticket Berlin AB auf 9 Euro um einen Monat bis zum 30. April zu verlängern.
Das am 1. Mai startende neue Deutschlandticket werde das Tarifgefüge im Abo-Bereich deutlich verändern, teilt der VBB außerdem mit. Deshalb werde derzeit intensiv über ein Gesamtkonzept beraten. (hp)



