Albert Zettl, Personal-Vorstand des Bayernwerks, will eine neue Lernwelt entwickeln.

Albert Zettl, Personal-Vorstand des Bayernwerks, will eine neue Lernwelt entwickeln.

Bild: © Alex Schelbert/Bayernwerk

Personal und Markt, auf die unternehmerischen Herausforderungen, die der Arbeitsmarkt der Zukunft mit sich bringt. „Die Energiebranche ist das Silicon Valley unserer Zeit“, sagte Zettl.

Der enorme Zuwachs an Digitalisierung, an neuen Technologien wie Wasserstoff oder Speicher erfordere neue Fähigkeiten. „Wir stoßen zudem auf veränderte Lebenswünsche der unterschiedlichen Generationen. Wir brauchen darauf neue Antworten in der Berufswelt“, so der Personal-Vorstand.

Verdoppelung der Azubis

Das Bayernwerk werde daher die Zahl der neuen Auszubildenden bis 2025 verdoppeln. Zettl: „Seit vielen Jahren beginnen jährlich rund 70 neue Auszubildende ihr Berufsleben bei uns. Diese Zahl erhöhen wir bereits in diesem Jahr auf 120 und bis 2025 auf dann jährlich 140 Ausbildungsplätze. Im Schnitt werden wir dann knapp 500 Auszubildende im Bayernwerk beschäftigen.“


Die Bayernwerk-Gruppe wird nach den Worten des Personalvorstands das gesamte Bildungswesen auf neue Beine stellen. „In den kommenden fünf Jahren entwickeln wir mit einer Bayernwerk-Akademie eine neue Lernwelt“, sagte Zettl. Unter dem Dach der Akademie wird in diesem Zeitraum eine bayernweite Campus-Struktur aufgebaut.

Bayernwerk-Akademie als „Think Tank“

„Die Bayernwerk-Akademie wird unsere zentrale Energiequelle für Lernen, Wissen, Denken und sicheres Arbeiten. In Vernetzung zu Wissens- und Forschungseinrichtungen kann die Akademie auch eine Rolle als ,Think Tank’ für die stete Weiterentwicklung von Gesellschaft, Unternehmen und der Energiewelt einnehmen“, umriss der Bayernwerk-Vorstand die Ziele. (hp)




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