Tarifabschluss in Dresden: Nicole Barth (Vorsitzende der Jugend- und Auszubildendenvertretung), Lars Seiffert (Geschäftsleitung) und Jonas Senftleben (Verdi; vorne v.l.n.r.)

Tarifabschluss in Dresden: Nicole Barth (Vorsitzende der Jugend- und Auszubildendenvertretung), Lars Seiffert (Geschäftsleitung) und Jonas Senftleben (Verdi; vorne v.l.n.r.)

Bild: @ Jürgen Männel

Auszubildende und Dual-Studierende werden ab sofort in Sachsen nach erfolgreichen Berufsausbildungs- bzw. Studienabschlüssen unbefristet übernommen. Dies vereinbarten der Arbeitgeberverband energie- und versorgungswirtschaftlicher Unternehmen (AVEU) und die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi für die Unternehmen der Energieverbund Dresden – Drewag, Enso, Drewag Netz, Enso Netz und Drecount. Der neue Tarifvertrag regelt erstmalig die Übernahme der Ausgebildeten in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis anhand jährlich festgelegter Übernahmenoten.

Die Leistungen der Ausgebildeten müssen im "guten" bis "sehr guten" Bereich liegen, um übernommen zu werden. Die Unternehmen reagieren damit auf die Veränderungen im Arbeitsmarkt und den Bedarf an qualifizierten Nachwuchskräften, es geht den Arbeitgebern um eine bessere Bindung an das jeweilige Unternehmen. Der Einsatz der fertig Ausgebildeten kann im gesamten Unternehmensverbund und an flexiblen Arbeitsorten erfolgen.

Auszeichnung als Ansporn

Von den 2019 auslernenden Azubis können aus heutiger Sicht rund die Hälfte unbefristet übernommen werden. Nach der erfolgreich abgeschlossenen Abschlussprüfung erhalten die Ausgebildeten erstmalig auch eine leistungsabhängige, einmalige Prämienzahlung. Die mehrfache Prämierung der Unternehmen als "ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb" durch die Industrie- und Handelskammer wird dabei von allen Beteiligten an der Berufsausbildung als besonderer Ansporn verstanden. (sig)

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