Zum Jahreswechsel übernimmt Boris Käser die Rolle als Vorstandsvorsitzender beim Energieversorger e.optimum. Damit folgt Käser auf Gert Nowotny, der den Vorstandsvorsitz dreizehn Jahre lang besetzte. Unter der Führung von Nowotny entwickelte sich e.optimum zu Deutschlands größter Energie-Einkaufsgemeinschaft mit nach eigenen Angaben rund 40.000 Gewerbe- und Industriekunden und mit einem Jahresumsatz von zuletzt 1,7 Mrd. Euro.
In der Energiepreiskrise geriet das Unternehmen mit Sitz im baden-württembergischen Offenburg jedoch in Turbulenzen. Zwischenzeitlich kündigte der Energieversorger sogar an, aus dem Gasvertrieb an Geschäftskunden auszusteigen. Die Entspannung an den Gasmärkten sorgte schließlich dafür, dass zahlreiche Verträge weitergeführt werden konnten (Die ZfK berichtete).
Abgang auf eigenen Wunsch
Nun verlässt also der langjährige CEO Nowotny das Unternehmen. Laut Mitteilung verlässt er das Unternehmen zum Ende des Jahres 2023 "in Freundschaft und auf eigenen Wunsch".
Künftig soll Boris Käser mit dem bestehenden stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Martin Braun sowie den beiden neuen Vorstandsmitgliedern Stefan Müller und Christian Finck die Führungsspitze bilden.
Kontinuität bei Zuständigkeiten
Käser ist demnach wie bisher für die Bereiche Portfoliomanagement, IT und Operations zuständig. Braun steht weiterhin in der Zuständigkeit für den Bereich Recht. Indessen übernimmt Müller die Verantwortung für die Bereiche Marketing und Vertrieb. Den Finanzbereich verantwortet Christian Finck, der als Finanzexperte der Funk-Holding e.optimum auch bereits seit Jahren begleitet. Käser ist bereits seit 2012 bei e.optimum tätig. (jk)



