Der Gründungsgeschäftsführer der Erdgas Südwest, Ralf Biehl, und sein kaufmännischer Kollege Hans-Joachim Seigel haben ihre Arbeitsverträge bis 2023 verlängert bekommen. Die "frühzeitige" Verlängerung ließ die EnBW-Tochter am Mittwoch mitteilen.
Die Erdgas Südwest war 2004 durch die Fusion der Badenwerk Gas und der EGVS entstanden. Sie hat 40.000 Privatkunden bei Gas und 3500 bei Strom, 2500 Unternehmenskundenverträge und 153 Mitarbeiter an sechs Standorten, so die Website. Unter der Führung des Diplom-Ingenieurs Biehl
- legte die Konzerngesellschaft des damaligen Atomkonzerns ihren Schwerpunkt auf die Erneuerbaren inklusive eigenen Photovoltaik-Parks und technischer Neuerungen und
- baute eine Erzeugungsposition mit grünen Gasen auf, kaufte auch den größten Biomethanhändler Deutschlands, BMP Greengas.
- Die Erdgas Südwest half auch bei der Gründung der Stadtwerke Eppingen zwischen Karlsruhe und Heilbronn
- und stieg auch in den Stromvertrieb ein.
"Nächste vier Jahre entscheidend gegen Klimawandel"
Hans-Joachim Seigel kam vor neun Jahren von der EnBW als Geschäftsführer Finanzen zur Erdgas Südwest. Der Schwerpunkt des Diplom-Kaufmanns liegt darin, die Umsetzbarkeit von Projekten zu prüfen, sowie im Controlling.
Biehl und Seigel stellen sich aus diesem Anlass selbst strategische Ziele – die in dem sich dekarbonisierenden Großkonzern und seinem grün-schwarz regierten Großaktionär Baden-Württemberg sicher gern gesehen sind: "Erdgas Südwest möchte dazu beitragen, dass die Energiewende nachhaltig gelingt", schreibt Ralf Biehl. "Erneuerbare müssen dafür mit Versorgungssicherheit und Effizienz im Einklang sein." Hans-Joachim Seigel ergänzt: "Die kommenden vier Jahre werden entscheidend sein, wenn wir dem Klimawandel entgegenwirken möchten." (geo)



