Der Aufsichtsratsvorsitzende Volker Marschmann (l.) und Enni-Chef Stefan Krämer vor der neuen gemeinsamen Firmenzentrale der Enni-Unternehmensgruppe in Moers

Der Aufsichtsratsvorsitzende Volker Marschmann (l.) und Enni-Chef Stefan Krämer vor der neuen gemeinsamen Firmenzentrale der Enni-Unternehmensgruppe in Moers

Bild: © Enni

Stefan Krämer verlässt Enni. Der dann 61-jährige Diplom-Kaufmann wird sich Ende 2025 in den Ruhestand verabschieden, wie das Unternehmen mitteilt. Um dem Aufsichtsrat genügend Zeit für die Suche nach einem Nachfolger zu geben, informierte Krämer das Gremium in der letzten Sitzung des Jahres bereits 13 Monate vor seinem Austritt.

Zeit für die Familie

Krämer will sich nach eigener Aussage ab 2026 ganz seiner Familie widmen. Für ihn sei der Zeitpunkt passend zum 25. Geburtstag der Marke Enni ideal. Mit dem Ende der kommunalen Wahlperiode und dem damit ebenfalls verbundenen Ausstieg des langjährigen Aufsichtsratsvorsitzenden Volker Marschmann will er ein, wie er sagt, gesundes Unternehmen in neue Hände übergeben.

Unter Krämers und Marschmanns Ägide habe man das zu Jahrtausendbeginn kleine, unter großem Wettbewerbsdruck stehende Stadtwerk zu einem bundesweit agierenden Energielieferanten und Energieproduzenten entwickelt, heißt es in der Mitteilung. Der Unternehmenswert und das Ergebnis habe sich in den letzten Jahrzehnten vervielfacht.

Lange Zeit an der Spitze des Kontrollgremiums

Volker Marschmann wird laut der Mitteilung nach vier Perioden und gut 20 Jahren bereits nach der Kommunalwahl im nächsten Herbst das Amt als Aufsichtsratsvorsitzender niederlegen wird. "Es war klar, dass diese Veränderung eines Tages kommt", lässt sich Marschmann zitieren.

Enni ist längst dem Moerser Heimatmarkt entwachsen. Läuft alles nach Plan, sollen bis zu Krämers Ausscheiden noch weitere Wachstumsschritte der Energietochter und einige Projekte auf dem Weg zur Klimaneutralität der Region folgen. "Auch dies wird die Region stärken, Arbeitsplätze sichern und seinem Nachfolger einen guten Nährboden für eine erfolgreiche Unternehmenszukunft bieten", ist Marschmann überzeugt. (amo)

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