Erich Clementi ist neuer Eon-Aufsichtsratsvorsitzender. Der 64-jährige Betriebswirt wurde im Anschluss an die Hauptversammlung des Konzerns in einer konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrats zum Nachfolger von Karl-Ludwig Kley gewählt. Clementi ist bereits seit 2016 stellvertretender Vorsitzender des Eon-Aufsichtsrats. Er war zuvor rund 35 Jahre in leitenden Funktionen beim Technologiekonzern IBM tätig. Sein Vorgänger im Vorsitz des Eon-Aufsichtsrats, Karl-Ludwig Kley, hatte sich entschieden, nicht mehr für eine Wiederwahl in das Kontrollgremium des Unternehmens anzutreten.
Eon-Chef Leonhard Birnbaum betont in einer Pressemitteilung, dass Karl-Ludwig Kley immer ein wertvoller persönlicher Ratgeber gewesen sei. Er habe in den vergangenen Jahren wesentlich dazu beigetragen, dass Eon mit der Ausrichtung auf Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Wachstum die richtigen strategischen Weichenstellungen vornehmen konnte. „Unsere Aufstellung kommt nun voll zum Tragen. Das ist auch sein Verdienst.“ Erich Clementi sieht Eon „hervorragend positioniert, um die beschleunigte Energiewende europaweit entscheidend mitzugestalten“.
Nadège Petit in den Aufsichtsrat gewählt
Die Hauptversammlung hat zudem Nadège Petit als neues Mitglied in den Aufsichtsrat gewählt. Die 43-jährige Ingenieurin ist seit 2004 in verschiedenen operativen und leitenden Funktionen bei Schneider Electric tätig.
Darüber hinaus wurde auf der heutigen Hauptversammlung im Rahmen einer Satzungsänderung beschlossen, dass dem Aufsichtsrat der Eon künftig 16 Mitglieder angehören sollen. Die bisherige Größe von 20 Mitgliedern hatte vorübergehend und befristet nach der Innogy-Übernahme gegolten.
Weitere Personalien
Im Zuge der Verkleinerung der Mitgliederzahl sind auf Seite der Anteilseigner neben Karl-Ludwig Kley auch Ewald Woste und nach insgesamt 15 Jahren Karen de Segundo aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Die weiteren Aufsichtsratsmitglieder der Anteilseigner, Ulrich Grillo, Andreas Schmitz, Rolf Martin Schmitz und Deborah Wilkens, wurden von der Hauptversammlung wiedergewählt. Darüber hinaus wurden, aufschiebend bedingt auf das Wirksamwerden der Satzungsänderung bezüglich der Aufsichtsratsgröße von 16 Mitgliedern, auch Klaus Fröhlich und Anke Groth wieder in den Aufsichtsrat gewählt. (amo)



