Karl-Ludwig Kley tritt nicht wieder an.

Karl-Ludwig Kley tritt nicht wieder an.

Bild: © Eon

Der Eon-Aufsichtsratsvorsitzende Karl-Ludwig Kley hat sich entschieden nicht mehr für eine Wiederwahl in das Kontrollgremium des Unternehmens anzutreten.

Kleys Nachfolger als Aufsichtsratsvorsitzender soll – vorbehaltlich seiner Wiederwahl durch die Hauptversammlung und seiner anschließenden Wahl durch den neu formierten Aufsichtsrat – Erich Clementi werden, teilt Eon mit. Er gehört dem Gremium wie Kley bereits seit 2016 an. 

Kley sieht Eon gut aufgestellt

Zu seiner Entscheidung, den Wechsel an der Aufsichtsratsspitze einzuleiten, erklärte Kley: „Es ist jetzt der richtige Zeitpunkt, das Amt in neue Hände zu geben. Der Konzern ist nach einem mehrjährigen, grundlegenden Umbau mit der klaren Ausrichtung auf Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Wachstum strategisch hervorragend positioniert.“ Das im Jahr 2021 neu zusammengestellte Vorstandsteam um Leonhard Birnbaum sei stabil und langfristig aufgestellt. Eon habe in der Energiekrise der vergangenen Monate die Robustheit seiner Strategie und Aufstellung unter Beweis gestellt, führt Kley weiter aus.

Erich Clementi hat die Entwicklung von Eon in den vergangenen Jahren bereits eng begleitet. Der 64-Jährige hat bis 2019 rund 35 Jahre in verschiedenen Funktionen beim Technologiekonzern IBM gearbeitet, zuletzt als Senior Vice President Global Integrated Accounts and Chairman IBM Europe. Er bringe neben seiner langjährigen Führungserfahrung insbesondere Expertise auf dem für Eon und die Zukunft der Energiewirtschaft zentralen Feld der Digitalisierung mit, heißt es in der Pressemitteilung.

Aufsichtsrat wird verkleinert

Die Eon-Aktionäre entscheiden auf der Hauptversammlung im Mai nicht nur über die Wiederwahl des designierten Aufsichtsratschefs Clementi in das Kontrollgremium, sondern über die komplette künftige Besetzung auf Seiten der Anteilseignervertreter. Mit der Hauptversammlung endet eine befristete Vergrößerung des Aufsichtsrats auf 20 Mitglieder, die nach der Innogy-Übernahme in Kraft getreten war. Der künftige Eon-Aufsichtsrat soll auf 16 Mitglieder verkleinert werden. (amo)

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