Ralf Schürkamp ist seit Anfang 2022 Geschäftsführer von Engie Deutschland Erneuerbare. Im Hintergrund ist der Windpark Karstädt in Brandenburg zu sehen.

Ralf Schürkamp ist seit Anfang 2022 Geschäftsführer von Engie Deutschland Erneuerbare. Im Hintergrund ist der Windpark Karstädt in Brandenburg zu sehen.

Bild: © Guido Kollmeier

Ralf Schürkamp, ehemaliger Geschäftsführer von Engie Deutschland Erneuerbare, wechselt zum Erneuerbaren-Unternehmen Cube Green Energy. Dort ist er künftig als Managing Director and Head of Business Development tätig, wie Schürkamp selbst sowie Cube Green über die Plattform "LinkedIn" bekanntgaben. Schürkamp hatte Engie Deutschland zuvor nach vier Jahren verlassen, eine Nachfolgerin ist bereits gefunden.

"Ich freue mich, dass ich gemeinsam mit meinen Management-Kollegen Cube Green Energy zu einem führenden europäischen Entwickler für erneuerbare Energien und Batteriespeicher mit einer starken Präsenz in Deutschland ausbauen werde", erklärte Schürkamp über LinkedIn.

Station bei Innogy

Zuvor war der Manager unter anderem bei der damaligen RWE-Tochter Innogy für das deutsche Onshore-Windgeschäft zuständig. Innogy gehört mittlerweile zum Energiekonzern Eon. Schürkamp habe mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Projektentwicklung und im Bereich Energielösungen, wie Cube Green erklärte.

Cube Green Energy wurde 2021 in London gegründet. Das Unternehmen gehört zu der US-amerikanischen Private Equity-Gesellschaft "I Squared Capital". Cube Green entwickelt und betreibt Windkraft- und Solarparks. Nach eigenen Angaben hat sich das Unternehmen auf das Repowering bestehender Windparks spezialisiert. Ergänzt wird das Portfolio durch Lösungen für Batteriespeicher und für grünen Wasserstoff.

Das Erneuerbaren-Unternehmen hat nach eigenen Angaben derzeit Anlagen mit einer Leistung von mehr als 150 Megawatt (MW) in Betrieb. Anlagen mit mehr als 1500 MW sind in der Entwicklung. Der Kernmarkt befindet sich in Deutschland, weitere Projekte unterhält Green Cube in angrenzenden Ländern wie Frankreich, Spanien, Italien, Polen und Schweden. (jk)

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