Die Stadtwerke Gronau und die Deutsche Glasfaser diskutieren, ob inwiefern das Telekommunikationsunternehmen zur Kooperation bereits verpflichtet ist.

Die Stadtwerke Gronau und die Deutsche Glasfaser diskutieren, ob inwiefern das Telekommunikationsunternehmen zur Kooperation bereits verpflichtet ist.

Bild: © Photocreo Bednarek/AdobeStock

Die Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen hat den Ex-Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Säckingen (Kreis Waldshut) wegen Untreue und Beihilfe zur Untreue angeklagt.

Bei den Vorwürfen geht es nach Angaben der Anklagebehörde vom Dienstag um Überweisungen des früheren Stadtwerke-Chefs auf das Konto eines ebenfalls beschuldigten Geschäftspartners.

Mit Scheinrechnungen seien Leistungen abgerechnet worden, die gar nicht erbracht wurden. Den Stadtwerken sei so zwischen November 2017 und Dezember 2020 ein Schaden von rund 200 000 Euro entstanden. Das Geld habe der Ex-Geschäftsführer bar von seinem Geschäftspartner erhalten.

"Kein unbeschriebenes Blatt"

Der Mann ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft kein unbeschriebenes Blatt. Er soll schon vor seiner Tätigkeit bei den Stadtwerken als Angestellter eines Freiburger Netzbetreibers mit Scheinrechnungen gearbeitet und das Unternehmen damit um rund eine halbe Million Euro gebracht haben. Dies sei allerdings verjährt.

Der Angeklagte hatte die Stadtwerke Bad Säckingen von 2018 bis Ende 2020 geleitet. Im Anschluss hatte er die Geschäftsführung der Stadtwerke Straubing in Niederbayern übernommen. Dort wurde Anfang Dezember 2021 wegen des bestehenden Ermittlungsverfahrens von seinem Posten vom Gesellschaftergremium abberufen. (hoe/dpa)

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