Die Stadtwerke Feuchtwangen im bayerischen Kreis Ansbach haben eine neue, zweiköpfige Unternehmensführung: Zum Kaufmännischen Werkleiter stieg Thomas Stöhr (49) auf, der seit Oktober 2012 Kaufmännischer Leiter war. Der Diplom-Betriebswirt verantwortet auch den Vertrieb. Die Technische Werkleitung hat der Technische Geschäftsführer der Stadtwerke Crailsheim GmbH im württembergischen Teil Frankens, Jürgen Breit (53), zusätzlich inne. Dies geht aus einer Mitteilung des Feuchtwangener Unternehmens vom Mittwoch hervor.
Für die zweiköpfige Werkleitung hatte der Stadtrat am 9. Januar einstimmig die Eigenbetriebssatzung geändert. So steht es im Ratsinformationssystem. Seitdem existiert das Duo auch offiziell, sagt Diplom-Ingenieur Breit auf ZfK-Anfrage. Das Tandem folgt dem bisherigen alleinigen Werkleiter Alfred Hüttner nach, der im Dezember ausschied.
Interimsmanagement ist Teil der Strategie
Die Crailsheimer Stadtwerke hatten vor drei Jahren die Betriebsführung des Feuchtwanger Gasnetzes übernommen. Jürgen Breit ist in Crailsheim Technischer Geschäftsführer. Im nur gut 20 Kilometer entfernten Feuchtwangen verantwortet er übergangsweise auf Basis eines Dienstleistungsvertrages mit den Crailsheimern die Netze und Anlagen – bis ein endgültiger Technischer Werkleiter gefunden ist. Breit und Stöhr sind gleichberechtigt.
Es gehöre zur Strategie der Stadtwerke Crailsheim, anderen Kommunalversorgern in der Nähe auf Wunsch bei der Unternehmensführung auszuhelfen, bestätigt Jürgen Breit der ZfK. Er war von 2007 bis 2015 zusätzlich Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Rothenburg o. d. T. (ob der Tauber) GmbH gewesen. Zeitgleich war sein kaufmännischer Kollege in Crailsheim, Uwe Macharzenski, dort on top Kaufmännischer Geschäftsführer gewesen. (geo)



