Die Gemeindewerke Haßloch (GWH) haben einen zweiten Geschäftsführer. Am 8. November hat der promovierte Diplom-Ingenieur Frank Burau seine neue berufliche Aufgabe angetreten. Er wird die operativen Geschäfte des kommunalen Unternehmens übernehmen, da der Geschäftsführer Tobias Brandt aus gesundheitlichen Gründen nicht vor Ort sein kann, erläutern die GWH in einer Pressemitteilung.
Der neue Mann an der Spitze der GWH war zuletzt bei den Stadtwerken Homburg als technischer Geschäftsführer tätig. Nach Studium und Promotion an der Ruhr-Universität Bochum führte sein beruflicher Weg u. a. über die Ruhrgas AG in Essen und die Stadtwerke Krefeld, wo er über zehn Jahre als Geschäftsführer für die regulierten Netze verantwortlich war, nach Homburg. In Homburg trug Burau laut der Pressemitteilung maßgeblich zur Weiterentwicklung des Unternehmens bei. Wesentliche Schwerpunkte waren dabei die Positionierung des Unternehmens unter den Rahmenbedingungen der Energiewende, die weitere Kundenfokussierung und die Weiterentwicklung der dazu erforderlichen Unternehmensprozesse und -kultur. Burau habe den Transformationsprozess bei den Stadtwerken Homburg entscheidend vorangetrieben.
Schwierige politische Rahmenbedingungen
Gemeinsam mit Tobias Brandt wolle er die Stellung der Gemeindewerke als regionaler Versorger in Haßloch und für Haßloch weiterhin festigen und ausbauen, führt Burau in der Mitteilung aus. Auch wenn die politischen Rahmenbedingungen für erfolgreiche kommunale Versorgung nicht immer zum Besten bestellt seien, seien die grundsätzlichen Voraussetzungen in Haßloch doch gut. "Ich treffe auf ein motiviertes und engagiertes Mitarbeiterteam und ein gut aufgestelltes Unternehmen." Gemeinsam will das kommunale Unternehmen die Bürger in Haßloch durch große Kundennähe, breites Serviceangebot und attraktive Preisgestaltung überzeugen. (amo)


