Die Stadtwerke Landshut in Niederbayern stehen vor einem Führungswechsel: Spätestens mit Wirkung zum 1. Juli 2023 wird Jürgen Fürst die Position des Werkleiters übernehmen. Der 59-jährige Diplom-Wirtschaftsjurist ist seit Juni 2014 als Geschäftsführer der Stadtwerke Stockach (Baden-Württemberg) tätig. Er wird Nachfolger von Armin Bardelle, der die Stadtwerke Landshut elf Jahre leitete und „aus privaten, speziell familiären Gründen“ um Auflösung seines Vertrags zum Jahresende gebeten hatte.
Bardelle wurde am Freitagnachmittag von Oberbürgermeister Alexander Putz offiziell verabschiedet. Er wird ab Januar als Vorstand bei der Albwerk-Genossenschaft tätig sein und ab Juli dann dort zum Vorstandsvorsitzenden aufsteigen. Zwischenzeitlich wird Bardelles Stellvertreter Jürgen Baron die Stadtwerke Landshut kommissarisch leiten.
Oberbürgermeister Putz freut sich bereits auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Werkleiter. Als Diplom-Wirtschaftsjurist und langjähriger Alleingeschäftsführer der Stadtwerke Stockach, die – ebenso wie die Stadtwerke Landshut – ein klassisches regionales Querverbundunternehmen mit den Sparten Strom, Gas, Wasser, Wärme, Bäder und Parkierung seien, bringe Fürst alle notwendigen Voraussetzungen mit.
Energiemärkte, Energiewende und ÖPNV als große Herausforderungen
Jürgen Fürst wiederum bedankte sich für das Vertrauen, das ihm vonseiten des Oberbürgermeisters und des Stadtrats entgegengebracht wird. Große Herausforderungen sind der künftige Werkleiter neben den aktuellen Entwicklungen an den Energiemärkten insbesondere auch in der Energiewende und dem dafür erforderlichen, kontinuierlichen Ausbau der Energieerzeugung aus regenerativen Quellen vor Ort sowie in einer bedarfsgerechten Ausweitung des ÖPNV.
Vor seinem Engagement als Geschäftsführer der Stadtwerke Stockach GmbH, war Fürst seit 2010 als Kaufmännischer Werkleiter der Stadtwerke Mengen tätig, zuvor fungierte er zehn Jahre lang als deren Stellvertretender Kaufmännischer Werkleiter. (hoe)



