Günther Weiß freut sich über die Vertragsverlängerung.

Günther Weiß freut sich über die Vertragsverlängerung.

Bild: © EVO

Der Aufsichtsrat der Energieversorgung Offenbach AG (EVO) hat die Bestellung des Vorstandsmitglieds Günther Weiß bis längstens zur Vollendung seines 65. Lebensjahres verlängert. Weiß ist seit dem Jahr 2015 Mitglied des EVO-Vorstands und verantwortet die Technik des Regionalversorgers. Der EVO gehört der 59-Jährige seit dem Jahr 2006 an. Damals war er zunächst in der Produktion für den Betrieb, die Instandhaltung und die Investitionen in den Bereichen Müllheizkraftwerk, konventionelle Erzeugung und erneuerbare Energien verantwortlich.

Mit der Wiederbestellung von Günther Weiß setzt der Aufsichtsrat nach Worten des Aufsichtsratsvorsitzenden Hansjörg Roll angesichts des herausfordernden aktuellen Umfelds „ein wichtiges Signal der Kontinuität an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens, an die Anteilseigner und Kunden sowie die kommunalen Partner der EVO“. Weiß überzeuge mit seiner Kompetenz und seiner mehr als 30-jährigen Erfahrung in der Energieerzeugung. Er habe den Ausbau der erneuerbaren Energien in der EVO tatkräftig und vorausschauend vorangetrieben, allein dafür habe die EVO in den vergangenen Jahren rund 200 Millionen Euro investiert. Mittlerweile betreibe die EVO gemeinsam mit Partnern 45 große Windkraftanlagen sowie zahlreiche Photovoltaik-Anlagen – unter anderem auf ehemaligen Mülldeponien im Main-Kinzig-Kreis und auf Dächern in Stadt und Kreis Offenbach.

Netzausbau als Großprojekt

Zudem ist das Müllheizkraftwerk modernisiert und um eine Anlage zur Verarbeitung von Klärschlämmen erweitert worden. Innerhalb der nächsten Jahre solle das Hochspannungsnetz für Stadt und Kreis Offenbach für weit mehr als 100 Millionen Euro modernisiert und die Kapazität mindestens verdoppelt werden, um den wachsenden Bedarf an Energie zu decken.  Dafür müssten Umspannwerke ausgebaut und Stromtrassen verstärkt werden. Dieses Netz sei das „Rückgrat der Stromversorgung“ in der Region; darüber würden direkt und indirekt nahezu 500.000 Menschen sowie 34.000 Unternehmen mit Energie versorgt. (amo)

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