Der Geschäftsführer der Städtischen Werke Magdeburg (SWM), ist am Freitag nach gut 21 Jahren als Technischer Geschäftsführer in einem Empfang vor 160 Gästen in den Ruhestand verabschiedet worden. Dabei wurde auch sein Nachfolger vorgestellt. Dies teilten die SWM der Presse mit. In wenigen Tagen feiert Kempmann seinen 65. Geburtstag.
Aufsichtsratschef OB Lutz Trümper hob folgende Highlights in der Ära Kempmann hervor:
- den Neubau von drei Umspannwerken,
- die Abwasserdruckleitung zum Klärwerk,
- die Inbetriebnahme des Biomasseheizkraftwerkes in Cracau, verbunden mit der Netzerweiterung der Fernwärme,
- die neun Wärmespeicher in Rothensee und
- den jüngst begonnenen Ausbau zur Erweiterung der Fernwärmeversorgung in Magdeburg-Stadtfeld.
- Bei den Hochwassern 2002 und 2013 sowie beim Orkan "Kyrill" 2007 habe sich Kempmann zudem als "begabter Krisenmanager" gezeigt.
SWM-Chef Helmut Herdt hob lobend und dankend hervor, Kempmann habe als Präsident des Branchenverbandes BDEW "an entscheidenden Weichenstellungen mitgewirkt", was sich auch positiv auf das Unternehmen der Landeshauptstadt ausgewirkt habe. Er wünschte ihm alles Gute. BDEW-Hauptgeschäftsführer Stefan Kapferer ergänzte, Kempmann habe den Verband als Präsident in eine neue Zeit geführt und Brücken gebaut. Er nannte Kempmann einen "Vordenker und Glücksfall zugleich". Kempmanns Nachfolgerin im Ehrenamt ist Marie-Luise Wolff von der Darmstädter Entega.
Kempmanns Nachfolger kommt von Avacon Netz
Kempmanns Nachfolger im Hauptamt, Andreas Fedorczuk, wurde auf dem Empfang vorgestellt. Der 55-Jährige hat seine Arbeit bereits am 1. März aufgenommen. Fedorczuk studierte Energietechnik an der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel. Von 1989 bis 2019 war er in verschiedenen leitenden Funktionen bei der heutigen Avacon Netz tätig. (geo)



