"Mit der Wiederbestellung von Klaus Eder sichern wir die Kontinuität und Stabilität an der Spitze der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm", kommentierte Martin Ansbacher, Oberbürgermeister der Stadt Ulm und Vorsitzender des SWU-Aufsichtsrats, die Vertragsverlängerung.
Mit der Mobilitäts- und Energiewende haben wir wahrlich zwei Mammutaufgaben vor uns, betonte Klaus Eder anlässlich der Vertragsverlängerung. "Diese Herausforderung nehme ich gerne an."
Der 49-jährige Eder leitet die SWU-Holding seit 2015. Nach vier Jahren erreichten die SWU im Jahr 2018 als Ergebnis eines umfangreichen Restrukturierungsprogramms wieder eine schwarze Null. 2019 wurde der Vertrag von Eder bis Mitte 2025 vorzeitig verlängert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 hat das Unternehmen sein Konzernergebnis versechsfacht. Der Überschuss lag bei 6,2 Mio. Euro.
Unter anderem lag es an Sondereffekten, wie der Verkauf der Trianel-Anteile. Doch auch im operativen Bereich hatte Ulm gut gewirtschaftet: "Es freut mich, dass sich unsere langfristig orientierte Beschaffungsstrategie ausgezahlt hat", betonte Eder Anfang der Woche bei der Veröffentlichung der jüngsten Bilanzzahlen. Der SWU-Chef ist seit einigen Jahren auch Vorsitzender der VKU-Landesgruppe in Baden-Württemberg. (am)



