Der MaKo-Adressbuch-Service 2.0 von Kisters bildet nicht nur den neuen PARTIN-Marktprozess vollständig ab, sondern bietet einen zentralen Service mit allen Kommunikationsdaten.

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Bild: © Kisters

Mitarbeitende im Energiesektor brauchen ein besonderes Verständnis für digitale Sicherheit. Webinare und Schulungsvideos ermüden allerdings oft und zeigen keine langanhaltende Wirkung. In diese Lücke wollen nun der Technologie-Anbieter Attensi und der norwegische Energiekonzern Equinor stoßen.

Attensi hat eine maßgeschneiderte, gamifizierte 3D-Simulation entwickelt, um Hochsee-Arbeitenden bewährte Verfahren zur Sicherheit zu vermitteln. Die Software fordert die Fachkräfte dazu auf, realistische, gamifizierte Szenarien abzuschließen. Das digitale Sicherheitstraining umfasse anspruchsvolle Simulationen und Lernmodule, die als Videospiele ausgegeben werden – mit einem Multi-Stakeholder-Design, das eine risikobewusste Kultur auf allen Ebenen des Unternehmens integriert, teilt das IT-Unternehmen mit.

Vom Techniker bis zum Leiter

Das Training war demnach ein wichtiger Bestandteil der Berufsentwicklungsinitiative "Always Safe" von Equinor für seine mehr als 21.000 Mitarbeitenden in 30 Ländern.

Nutzerumfragen sollen zeigen, dass das Programm nicht nur herausfordernd und ansprechend (93 Prozent), sondern auch gut geeignet ist, um Sicherheitskompetenzen zu erhöhen (90 Prozent).

"Diese erfolgsentscheidende Schulung soll sicherstellen, dass jeder, von einem neuen Techniker, der zum ersten Mal auf offener See ist, bis hin zum Leiter der Ölplattform, optimale Sicherheitspraktiken befolgen kann", so Erik Sørhaug, Leader of Innovation and Services an der Equinor University.

Herkömmliche Wissenslücken

"Herkömmliche Online-Lernübungen und reines Abhaken bergen das Risiko, dass Wissenslücken bleiben, was durch gamifizierte Schulungen überbrückt werden kann", sagt Attensi-Partner Kjell-André Steffensen. "Das stellt sicher, dass die Lektionen in das Verhalten der Mitarbeitenden eingebettet werden, wenn es am meisten darauf ankommt – in sicherheitsbewussten industriellen Umgebungen und vor Ort."

Die Nutzung von Spielen als Basis für das Training soll dabei die Wiederholung fördern, wodurch sichergestellt werde, dass die Lektionen und Verhaltensweisen den Arbeitenden "in Fleisch und Blut übergehen". Attensi und Equinor haben das Simulationsspiel demnach so angepasst, dass es das spezifische Erscheinungsbild, den technischen Kontext und die Betriebsumgebung widerspiegelt, die Hochsee-Arbeitenden erkennen.

Fehlersichere Umgebung

Von der Farbe der Helme bis zur Terminologie, die auf Ölbohrinseln verwendet wird, wurden demnach die detaillierten technischen Prozesse und Werkzeuge, die für die sichere Ausführung jeder Aufgabe erforderlich sind, nachgebildet.

Entscheidend sei, dass fast 9 von 10 Benutzern die Charaktere und Rollen der Simulation sehr gut erkennen konnten und sie genau ihren täglichen Betriebsabläufen entsprachen. Die Simulationen ermöglichten es den Mitarbeitenden, ihr Sicherheitstraining in einer fehlersicheren Umgebung in die Praxis umzusetzen, in der Fehler nicht zu echten Verletzungen oder Geräteschäden führen, heißt es weiter.

Equinor sei zudem eine Unternehmenspartnerschaft mit Attensi eingegangen und bereits dabei, den Ansatz und die bewährten Verfahren auf seine globale Belegschaft auszuweiten. (jk)

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