Nach mehr als 31 Jahren Führungsverantwortung in der Energie- und Wasserwirtschaft als Werkleiter bzw. Geschäftsführer verabschiedet sich Eberhard Oehler in den Ruhestand. Oehler beteiligte sich aktiv in den Gremien der Verbände VKU, BDEW und GWP. Er ist zudem Sprecher des Geschäftsführer-Beirates der Schleupen AG.
Unter seiner Führung waren die Stadtwerke Ettlingen der erste Kommunalversorger, der einen Hackerangriff „bestellte“, um etwaige Schwachpunkte herauszufinden. Daraus folgten zahlreiche Vortragsveranstaltungen in der Branche.
Auslandsaktivitäten
Die Stadtwerke waren auch außerhalb Deutschlands aktiv: So beteiligten sie sich am Wiederaufbau der Wasserversorgung in Afghanistan, damit verbunden waren über 20 Projektaufenthalte.
„Meine große Bitte an die Politik: Die Energieversorger nicht als „Schmuddelkinder“ zu betrachten, sondern ihre Rolle als wichtigen Partner in der Energiewende wahrzunehmen“, zog Oehler ein persönliches Fazit: „Nicht von Bürokratieabbau zu reden, sondern diesen realisieren und damit den Unternehmen wieder mehr Handlungsspielraum im Interesse der Kunden, der Gesellschaft und der Umwelt zu geben.“
Der Nachfolger
Oehlers Nachfolger, Jochen Fischer, ist seit 1998 in der Energiewirtschaft und seit 2001 als Geschäftsführer in der Energiebranche tätig – zunächst in der Schweiz und anschließend als Vorstand eines regenerativen Vertriebsunternehmens mit bundesweiter Ausrichtung. 2010 übernahm der Diplom-Betriebswirt (FH) als erster hauptamtlicher Geschäftsführer die Stadtwerke MüllheimStaufen GmbH mit damals rund 7 Mio. Euro Umsatz. Die Stadtwerke-Gruppe erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2018 einen Konzernumsatz von rund 76,4 Mio. Euro. (sg/hp)



