Guntram Pehlke ist Vorstandsvorsitzender der Dortmunder Stadtwerke AG und Vizepräsident des Verbands Kommunaler Unternehmen (VKU).

Guntram Pehlke ist Vorstandsvorsitzender der Dortmunder Stadtwerke AG und Vizepräsident des Verbands Kommunaler Unternehmen (VKU).

Bild: © DSW21

Der Chef der Dortmunder Stadtwerke (DSW21), Guntram Pehlke, ist von den kommunalen Gesellschaftern des Steag-Konzerns zum Aufsichtsratsvorsitzenden der KSBG Kommunale Verwaltungsgesellschaft GmbH (KSBG) gewählt worden. In der KSBG sind die Anteile der sechs Steag-Anteilseigner, der Stadtwerke Duisburg, Essen, Dortmund, Bochum, Dinslaken sowie der Energieversorgung Oberhausen gebündelt.

Pehlke tritt die Nachfolge des Essener Oberbürgermeisters Markus Kufen an. Parallel zum Vorsitz des KSBG-Aufsichtsrates übernimmt Pehlke auch den Vorsitz des KSBG-Präsidiums. Die DSW21 ist mit einem Anteil von 36 Prozent der größte Steag-Gesellschafter.

Die an dem Essener Energiekonzern beteiligten Stadtwerke wollen ihre Anteile an der Steag verkaufen und haben den Restrukturierungsexperten Jan Markus Plathner als Treuhänder eingesetzt. Er begleitet den Transformationsprozess der Steag GmbH und den Verkaufsprozess. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben in den vergangenen Monaten große Fortschritte bei der Restrukturierung erzielt und hat im vergangenen Jahr die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft. Die genauen Zahlen sollen im Laufe dieses Monats präsentiert werden.

"Transformationsprozess bestmöglich unterstützen"

„Ich sehe meine Aufgabe als Aufsichtsratsvorsitzender der KSBG darin, den Transformationsprozess bei Steag in Abstimmung mit der KSBG-Geschäftsführung und dem Treuhänder bestmöglich zu unterstützen“, sagt Guntram Pehlke. Es liege im Interesse der beteiligten Stadtwerke diesen Transformationsprozess erfolgreich und möglichst zügig abzuschließen, um dann den Investorenprozess zu starten und zu einem guten Abschluss zu bringen.

Pehlke war von 2013 bis Anfang dieses Jahres  Aufsichtsratsvorsitzender der Steag. Er hatte dieses Mandat aber mit Verweis auf die mit der Transformationsphase verbundene hohe Arbeitsbelastung niedergelegt. Diese lasse sich nicht mit seinen Arbeitspensum als Vorstandsvorsitzender der DSW21 vereinbaren. Der Steag-Aufsichtsrat wird nun seit einigen Monaten von dem langjährigen Mitglied des Kontrollgremiums und Energiefachmann Gert Jochum geleitet. Der Aufsichtsratsvorsitz der KSBG ist von der zeitlichen Beanspruchung her nicht mit dem bei der Steag vergleichbar.  (hoe)

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