Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch und Olaf Kaspryk (v.l.)

Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch und Olaf Kaspryk (v.l.)

Bild: © Oliver Hurst

Olaf Kaspryk wird für weitere fünf Jahre als Geschäftsführer den Stadtwerken Rastatt vorstehen. Der Gemeinderat der Stadt Rastatt hat ihn in nicht öffentlicher Sitzung am 1. Februar außerdem zum Betriebsleiter des Eigenbetriebs Bäder und zum Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Rastatt (VERA) bestellt.  

Der neue Vertrag beginnt am 1. Mai 2024 und endet mit Ablauf des 31. Mai 2029. „Wir haben großes Vertrauen in ihn“, lässt sich Hans Jürgen Pütsch, Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Rastatt und Oberbürgermeister der Stadt Rastatt, in einer Pressemitteilung zitieren. „Er hat die kommunalen Unternehmen unter teilweise äußerst schwierigen Marktbedingungen und großen Umbrüchen in der Energiebranche konsequent neu ausgerichtet und sehr gut weiterentwickelt.“

Herausfordernde Zeiten

An zusätzlichen großen Herausforderungen hätte es in Rastatt zudem nicht gefehlt, ergänzte er und nannte beispielhaft die großflächige Verunreinigung des Grundwassers mit perfluorierten Chemikalien, die bundesweit Aufmerksamkeit erregte und noch erregt. Aktuell klagen hier die Stadtwerke Rastatt gemeinsam mit der Stadt Bühl gegen das Land Baden-Württemberg vor dem Verwaltungsgericht: Es gehe um eine gerechtere Verteilung der immensen Kosten. Kaspryk habe die kommunalen Unternehmen stets mit Konsequenz, Weit- und Umsicht sehr verantwortungsbewusst durch alle Untiefen navigiert, lobt der Stadtchef.

Olaf Kaspryk spricht in der Pressemitteilung von sehr herausfordernden Zeiten für Stadtwerke. „Wir stehen vor einem weiteren Transformationsprozess, den wir mit großen Schritten angehen müssen“, führte der Geschäftsführer aus.

Stadtwerke auf neue Füße gestellt

Olaf Kaspryk hat die Stadtwerke von 2010 bis 2020 umgebaut. In diesem Zeitraum seien 127 Projekte in 14 Handlungsfeldern umgesetzt und abgeschlossen worden, heißt es von Seiten der Stadt.

Meilensteine seien unter anderem auch die Umfirmierung von star.Energiewerke in Stadtwerke Rastatt GmbH im Jahr 2018 gewesen. „Dieser Schritt hat uns deutlich näher an die Menschen und viele neue Kunden gebracht“, ist der Geschäftsführer überzeugt. Auch beim Aufbau einer Wärmeversorgung in der Innenstadt sei der lokale Versorger weiter als viele andere Städte. Man sei mit diesem Geschäftsfeld sogar deutlich früher in die Gewinnzone gekommen als geplant. (amo)

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