Helge Dannat ist Betriebsleiter des Elektrizitäts-Werks Ottersberg bei Bremen und seit 18. März 2020 Geschäftsführer der gemeindlichen "Breitband Innovationen Nord GmbH" (BIN).

Helge Dannat ist Betriebsleiter des Elektrizitäts-Werks Ottersberg bei Bremen und seit 18. März 2020 Geschäftsführer der gemeindlichen "Breitband Innovationen Nord GmbH" (BIN).

Bild: © Elektrizitäts-Werk Ottersberg

Die "Breitband Innovationen Nord GmbH" (BIN) hat am 18. März Interimsmanager Ernst-Dietrich Braetsch im besten gegenseitigen Einvernehmen nach fast sechs Jahren als Geschäftsführer entpflichtet. Der Betriebsleiter des Elektrizitäts-Werks Ottersberg (EWO), Helge Dannat (52), wurde zu seinem Nachfolger bestellt.

BIN und EWO gehören der 13.000-Einwohner-Einheitsgemeinde Flecken Ottersberg bei Bremen. Dies geht aus Informationen der beiden Manager für die ZfK hervor. Diese Woche solle der Wechsel ins Handelsregister eingetragen werden. Helge Dannat (52) ist diplomierter Kaufmann.

Aufgabe erfüllt: "Wirtschaftlich" schnelles Internet

Dem Unternehmensberater und Interimsmanger Braetsch zufolge hat er seine Aufgabe erfüllt, die BIN in die schwarzen Zahlen zu führen. Der Flecken Ottersberg hatte die BIN 2011 gegründet. Sie ging 2013 an den Markt. Auftrag war und ist, die Bürger der Gemeinde wirtschaftlich mit schnellem Internet zu versorgen – ein finanzieller Kraftakt inmitten einer starken regionalen Stellung von Telekom und EWE. Mittlerweile schreibt die BIN GmbH mit 2500 Kunden und sieben Mitarbeitern schwarze Zahlen. Braetsch führt dies neben dem schnelleren Produkt, der Belegschaft mit Kundennähe und einer Transparenzkultur darauf zurück, dass man sich auf die zwei "richtigen" kaufmännischen Kennzahlen konzentriert hatte:

  • Kundenwachstum pro Woche
  • und Marge pro Kunde.

Braetschs Projekte

Ernst-Dietrich Braetsch, Jahrgang 1959, wendet sich jetzt mit seinem kommunalwirtschaftlichen Beratungsunternehmen Wikom Braetsch neuen Projekten zu. Er will auch das Start-up La Tarea GmbH weiter aufbauen, das eine Organisationssoftware entwickelt und vertreibt. Derzeit wird die Software "Tarea" laut Braetsch bei einem großen Wasserversorger in Niedersachsen, einer Regierungsabteilung in NRW, bei einem Maschinenbauer, in der Personalberatung und von anderen getestet ("Tarea" gibt es von April an wegen Corona ein halbes Jahr gratis. Hier ein Portrait der Software für ZfK-Abonnenten in der gedruckten Februarausgabe). Braetsch war 2001 bis 2005 Geschäftsführer der Stadtwerke Ingolstadt und hatte sich danach selbstständig gemacht. (geo)

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