Die Stadtwerke Gaggenau haben einen neuen Werkleiter. Zum Jahresbeginn 2023 hat Thorsten Ruprecht die Führungsposition von Paul Schreiner übernommen. Schreiner war 28 Jahre Chef des Unternehmens.
Ruprecht war vor seinem Wechsel nach Gaggenau Geschäftsführer der Stadtwerke Waldkirch und gleichzeitig Werkleiter des Eigenbetriebs Wasser der Stadt Waldkirch.
Ruprecht kommt aus der Region
„Wir freuen uns, dass wir eine gestandene Führungspersönlichkeit mit einem tiefgehenden energiewirtschaftlichen Fachwissen und hervorragenden technischen und kaufmännischen Kenntnissen für Gaggenau gewinnen konnten“, sagt der Gaggenauer Oberbürgermeister Christof Florus. Er sei sicher, dass Thorsten Ruprecht mit seinen umfangreichen beruflichen Erfahrungen die Stadtwerke Gaggenau in eine gute Zukunft führen und weiter entwickeln wird. Von Vorteil sei sicher auch, dass Thorsten Ruprecht von Geburt an mit der Region verwurzelt sei.
Ruprecht ist Energieelektroniker mit der Fachrichtung Anlagentechnik. Er bringt zudem eine Weiterbildung zum Elektrotechniker Meister mit. Anschließend studierte er Betriebswirtschaft an der Steinbeis Hochschule Berlin und erlangte die akademischen Grade „Bachelor of Business Administration“ sowie „Master of Business Administration“ in General Management.
Erfahrung bei der EnBW
Von 1994 bis 2005 war er bei der EnBW Regional AG unter anderem als Bau- und Projektleiter im Netzbau tätig. Es folgten schließlich zwei Jahre als Markenmanager und stellvertretender Abteilungsleiter Markenmanagement bei der EnBW AG.
Von 2007 bis 2013 war er für den Gesamtvertrieb der EnBW ODR AG verantwortlich, bevor er schließlich für zwei Jahre als Geschäftsführer Technik und Vertrieb die Geschicke der Stadtwerke Ditzingen leitete. In diesem Zeitraum richtete er das Unternehmen strategisch neu aus, forcierte den Vertrieb und implementierte die erforderlichen energiewirtschaftlichen Prozesse und Abläufe. In dieser Zeit baute Ruprecht zudem den gesamten technischen Netzbereich für Strom, Gas, Wasser, Abwasser und Wärmeversorgung einschließlich der dazugehörigen Dienstleistungen auf. Zum April 2015 wechselte er zu den Stadtwerken Waldkirch. Dort baute er neue Unternehmenssparten wie die Breitband- und Telekommunikationsversorgung sowie Infrastrukturdienstleistungen auf. (amo)



