Daniel Beutel verlässt die Stadtwerke Schorndorf. Der Aufsichtsrat des kommunalen Unternehmens hat ihn mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben als Geschäftsführer des Versorgers freigestellt. „Die aktuelle Entwicklung unserer Stadtwerke erfordert ein entschiedenes Handeln“, lässt sich Aufsichtsratsvorsitzender und Oberbürgermeister Bernd Hornikel in einer Pressemitteilung zitieren. „Um Zukunftsprojekte in der Stadt finanziell stemmen zu können, sind wir auf ein starkes Tochterunternehmen angewiesen.“
Daniel Beutel hatte sein Amt als Kaufmännischer Geschäftsführer der Stadtwerke Schorndorf am 1. Dezember 2020 angetreten. „Die vergangenen vier Jahre waren geprägt von der Corona-Pandemie, den Folgen des Kriegs in der Ukraine und zuletzt von den Auswirkungen der Flutkatastrophe. Wir bedanken uns bei Daniel Beutel für seinen Einsatz als Geschäftsführer in dieser schwierigen Zeit“, sagt Bernd Hornikel.
Nicht die erste abrupte Trennung
Erst im Juli 2023 hatte sich der Aufsichtsrat der Stadtwerke Schorndorf vom Technischen Geschäftsführer Christoph Baier getrennt. Dessen Amtszeit fand nach nur gut zweieinhalb Jahren ein jähes Ende. Die Begründung damals: „unterschiedliche Zielvorstellungen“ über die zukünftige Ausrichtung der Stadtwerke.
Baier hatte im Herbst 2020 zusammen mit Marcus Bort die neue Doppelspitze des Unternehmens gebildet. Zuvor hatte Vorgänger Andreas Seufer ebenfalls mit sofortiger Wirkung das Unternehmen verlassen. Interimsmäßig war Bodo Skaletz eingesprungen.
Bort übernahm die kaufmännische, Baier die technische Verantwortung. Doch schon nach wenigen Wochen musste Bort wieder gehen. Begründet wurde das mit „unterschiedlichen Ansichten zur Unternehmenskultur der Stadtwerke Schorndorf“.
Kurz darauf wechselte Daniel Beutel dann vom Wasserverband Rems zu den Stadtwerken. Nun muss auch er seinen Posten räumen. (amo)



