Nachdem die konstituierende Sitzung der Verbandsversammlung im vergangenen November pandemiebedingt in den Januar verschoben werden musste, beginnt das Geschäftsjahr für den Wasserverband Wittlage nunmehr fast zeitgleich mit einem neu gebildeten Gremium. Ostercappelns „Alt-Bürgermeister“ Rainer Ellermann folgt dabei im Amt des Vorstehers auf Günter Harmeyer, unter dessen Ägide sich der Verband zu einem modernen Unternehmen der Daseinsvorsorge entwickelt hat.
Seit Harmeyers Amtsantritt im Jahre 2011 wurden nicht nur umfangreiche Erweiterungen der Infrastruktur von Wasserver- und Abwasserentsorgung, u. a. in Kooperation mit den Stadtwerken Osnabrück, vorgenommen, es wurden auch neue Wege beschritten, die dem weiteren Zusammenhang von Klima- und Ressourcenschonung Rechnung tragen. So hält der Wasserverband Wittlage Beteiligungen am Windpark Brockhausen und an der Klärschlammkooperation Ostwestfalen-Lippe. Vor allem aber traten in der Ära Harmeyer auch die Gemeinden Belm und Bissendorf dem Verband bei, dessen Versorgungsgebiet sich damit auf eine Fläche von 460 Quadratkilometer erstreckt, auf der rund 67.000 Einwohner leben.
Der „Neue“ kennt den Verband sehr gut
Dass auch „der Neue“ an der Spitze der Verbandsversammlung wie schon sein Vorgänger zuvor als Bürgermeister einer öffentlichen Verwaltung vorstand, dürfte sich einmal mehr als nützlich für die Geschicke des Wasserverbandes erweisen, heißt es in einer Pressemitteilung. Während seiner mehr als 20 Jahre währenden Amtszeit gehörte Ellermann selbst viele Jahre der Verbandsversammlung an. Zu Ellermanns Stellvertreter wurde Bad Essens Bürgermeister Timo Natemeyer gewählt.
Bei den Wahlen des Präsidiums des Wasserverbandstages Bremen/Niedersachsen/Sachsen-Anhalt wurde Uwe Bühning, Geschäftsführer des Wasserverbandes Wittlage und des Unterhaltungsverbandes Nr. 70 „Obere Hunte“ (UHV70), zum Vizepräsidenten des Wasserverbandstages gewählt. Bühning versteht sich dabei laut einer Mitteilung als Moderator scheinbar unterschiedlicher Interessen, die aber letztendlich doch ein gemeinsames Ziel haben, nämlich den Schutz unserer Ressourcen zum Erhalt unserer Lebensgrundlage und unseres Wohlstandes. (hp)



