Mobiles Arbeiten könnte durch die Corona-Pandemie in vielen Unternehmen zum Standard werden.

Mobiles Arbeiten könnte durch die Corona-Pandemie in vielen Unternehmen zum Standard werden.

Bild: © Paolese/AdobeStock

Immer mehr Bürger sehen digitale Technologien im Kampf gegen das Coronavirus als hilfreich an. Das hat eine Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom ergeben. In der Folge arbeitet unter den Befragten mittlerweile jeder Zweite im Homeoffice.

Für einige von ihnen ist das völlig neu: 18 Prozent durften zuvor gar nicht im Homeoffice arbeiten und machen das jetzt zeitweise (15 Prozent) oder ganz (3 Prozent). Weitere 31 Prozent konnten bereits vorher im Homeoffice arbeiten und tun das jetzt häufiger (17 Prozent) oder ganz (14 Prozent). Dagegen geben 41 Prozent an, ihre Tätigkeit sei grundsätzlich nicht für Homeoffice geeignet.

„Für öffentliche Arbeitgeber ist Homeoffice oft ein Fremdwort“

„Die Corona-Pandemie und die drastischen Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens erzwingen ein radikales Umdenken in der Kultur vieler Unternehmen. Noch stärker gefordert sind öffentliche Arbeitgeber, für die Homeoffice oft ein Fremdwort ist. Digitale Technologien sind der Schlüssel, um die Arbeitsfähigkeit von Wirtschaft und öffentlichen Einrichtungen wie Ämtern und Schulen auch in dieser außerordentlichen Krisensituation zu gewährleisten“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. (pm)

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