Das Energiewirtschaftsgesetz wurde zuletzt vor wenigen Wochen geändert.

Das Energiewirtschaftsgesetz wurde zuletzt vor wenigen Wochen geändert.

Bild: © Priscilla du Preez/Unsplash

Hybride Arbeitsmodelle werden uns auch in Zukunft begleiten. Das ist der Tenor des "Hybrid Work Report 2023" des IT-Unternehmens Okta. Dennoch stellen viele Unternehmen die Arbeitsweise auf den Prüfstand.

So wollen 75 Prozent der befragten Unternehmen ihre hybriden Arbeitsmodelle in den kommenden 12 Monaten neu bewerten. 13 Prozent entscheiden sogar kontinuierlich neu, 20 Prozent wollen dies in den nächsten 6 Monaten tun. Nur ein Viertel der Arbeitgeber (25 Prozent) will das hybride Arbeiten so unbegrenzt weiterführen.

Einfluss auf Büroflächen

Für eine anhaltende Bedeutung des "Office" spricht uach, dass Unternehmen weiterhin in Büroflächen investieren. 62 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, dass ihr Unternehmen seine Immobilieninvestitionen in den letzten drei Jahren erhöht hat. 94 Prozent stimmten jedoch zu, dass diese Immobilienstrategie durch die Einführung hybrider Arbeitsmodelle beeinflusst wird.

In Deutschland bekundeten 45 Prozent, dass das Homeoffice die Immobilienstrategie sogar "deutlich" beeinflusste. Ein höherer Wert als in Großbritannien (37 Prozent) oder Frankreich (30 Prozent).

Strategie geht vom Management aus

Interessant ist auch, dass in der Mehrzahl der Unternehmen der CEO als "Champion" für die Arbeitsplatzstrategie gilt. In 57 Prozent der Unternehmen ist das Top-Management der wichtigste Entscheidungsträger, um etwa Hybrides Arbeiten durchzusetzen. Mit 13 Prozent landet die IT-Abteilung auf dem zweiten Rang. Die Personalabteilung ist dagegen nur in 6 Prozent der Unternehmen der wichtigste Treiber.

Die hohe Zahl der als "einflussreich" eingestuften Stakeholder deute aber darauf hin, dass die Arbeitsplatzstrategie eine Teamaufgabe sei, heißt es in der Studie. Als Motive für neue Arbeitsplatzstrategien galten dabei das Wohlbefinden der Mitarbeiter sowie deren Produktivität. Aus guten Gründen: Denn 42 Prozent der Mitarbeiter wollen ihren aktuellen Arbeitgeber auf der Suche nach einer besseren Workplace-Experience verlassen.

Zero Trust auf dem Vormarsch

Als größte Herausforderung beim hybriden Arbeiten wurde dabei die Cybersecurity genannt (32 Prozent). Die Unternehmen gehen sie auch mit der gebührenden Priorität an (34 Prozent).

45 Prozent der Unternehmen haben deshalb inzwischen ein Zero-Trust-Modell eingeführt, um Datenlecks zu verhindern. Zudem gibt es einen starken Trend zu weiteren Investitionen. Neben Datenschutz und Sicherheit (80 Prozent) wollen die meisten Unternehmen in den nächsten drei Jahren verstärkt auch ins Video-Conferencing (75 Prozent) investieren. (jk)

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