Susanna Zapreva kehrt Ende des Jahres in ihr Heimatland Österreich zurück und übernimmt dort eine neue Herausforderung.

Susanna Zapreva kehrt Ende des Jahres in ihr Heimatland Österreich zurück und übernimmt dort eine neue Herausforderung.

Bild: © Enercity/Franz Bischof

Nach acht Jahren wird die Enercity-Vorstandsvorsitzende Susanna Zapreva den Regionalversorger aus Hannover zum Jahresende verlassen. Die gebürtige Wienerin kehrt zum 1. Januar 2024 in ihre Heimat zurück und wechselt in den Vorstand von Österreichs größtem börsennotierten Energieunternehmen, der Verbund AG, wie Enercity am Montagabend mitteilte.

Wie die Verbund AG am Montagabend bekannt gab, wurde Zapreva zum 1. Januar 2024 für zwei Jahre mit einer Verlängerungsoption für weitere zwei Jahre in den Vorstand bestellt. In ihre Ressortverantwortung falle die neue erneuerbare Energieerzeugung aus Wind- und Sonnenkraft sowie der Bereich Wasserstoff. Verbund-CEO Michael Strugl sei als Vorstandsvorsitzender bestätigt und in dieser Funktion für weitere fünf Jahre wiederbestellt worden.

„Rechtzeitige und konsequente Transformation“

Zapreva ist seit 1. April 2016 Enercity-Vorstandschefin, knapp ein Jahr zuvor wurde die gebürtige Wienerin vom Aufsichtsrat des niedersächsischen Energiedienstleisters bestellt. Zuvor war sie sieben Jahre Geschäftsführerin der Wien Energie GmbH und davor in der Geschäftsführung der Wienstrom GmbH. Die Entscheidung über ihre Nachfolge werde der Aufsichtsrat „zu gegebener Zeit bekanntgeben“, heißt es in der Mitteilung weiter.

„Unter der Führung von Susanna Zapreva hat enercity sich nachhaltig als einer der bundesweit führenden Energiedienstleister etabliert, bei dem die Kundenorientierung eine neue Bedeutung gewonnen hat“, erklärte die Enercity-Aufsichtsratsvorsitzende Anja Ritschel. Zapreva habe den Kommunalversorger durch „rechtzeitige und konsequente Transformation“ zu einem der „Top-Player Deutschlands bei den erneuerbaren Energien und damit zugleich zu einem zentralen Partner der Energiewende“ gemacht. „Wir bedauern ihren Weggang sehr“, erklärte Ritschel.

„Zeit in Hannover war und ist großartig“ 

„Gemeinsam mit dem Enercity-Team die strategischen Weichen für die erfolgreiche Zukunft von Enercity richtig zu stellen, hat mir große Freude bereitet“, erklärte Zapreva. „Die Zeit in Hannover war und ist großartig, zum Jahreswechsel freue ich mich dann sehr auf die neuen Aufgaben in Wien.“    

Unter der Führung von Zapreva habe der Energieversorger seinen Konzern-EBIT im Vergleich zu 2016 auf fast 220 Mio. Euro fast verdreifacht (Geschäftsjahr 2022). Der kürzlich verkündete Umsatz von 8,1 Milliarden Euro bedeute für den Energiedienstleister ebenso einen Rekord wie das EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) von 408 Mio. Euro. (hil)

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