Thomas Gößmann, der Geschäftsführer der Thyssengas GmbH, bleibt Vorstandsvorsitzender der Vereinigung der Fernleitungsnetzbetreiber Gas e.V. (FNB Gas e.V). Anlässlich seiner Wiederwahl betont Gößmann einmal mehr die Bedeutung eines schnellen Ausbaus der Wasserstoffnetzinfrastruktur. Dieser sei Voraussetzung dafür, dass Deutschland den Wettlauf um die Wasserstoffwirtschaft nicht verliere und als starker Wirtschaftsstandort bestehen könne. „Jeder Tag, den wir mit der Umsetzung warten müssen, wirft Deutschland im Wettbewerb zurück. Wir müssen schnellstmöglich die wesentlichen Verbrauchsschwerpunkte durch einen H2-Backbone mit Erzeugungsstandorten im Inland und den Importpunkten verbinden.“ Die notwendige Rechtssicherheit könnte durch eine gesetzliche Verankerung z.B. durch ein Bundesbedarfsplangesetz für Wasserstoff oder in Analogie zum LNG-Gesetz hergestellt werden, führt Gößmann aus.
Zudem fehle ein Regulierungsrahmen, der sowohl die Wasserstoffnetzentgelte bezahlbar macht als auch die notwendigen privatwirtschaftlichen Investitionen durch Netznutzer und -betreiber anreizt.
FNB Gas setzen auf Kontinuität
Neben Thomas Gößmann wurden auch Ralph Bahke, Geschäftsführer der ONTRAS Gastransport GmbH, als stellvertretender Vorsitzender, Matthias Jenn, Geschäftsführer der bayernets GmbH, als Schatzmeister und Frank Heunemann, Geschäftsführer der Nowega GmbH, als Vorstandmitglied wiedergewählt. (amo)



