Bis 2017 war er Ministerpräsident von Sachsen, künftig leitet er den Aufsichtsrat des Braunkohleförderers Mibrag: Der CDU-Politiker Stanislaw Tillich.

Bis 2017 war er Ministerpräsident von Sachsen, künftig leitet er den Aufsichtsrat des Braunkohleförderers Mibrag: Der CDU-Politiker Stanislaw Tillich.

Bild: Mibrag

Der ehemalige sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat einen neuen Job. Der CDU-Politiker wird Vorsitzender des Mibrag-Aufsichtsrates, wie das Bergbau-Unternehmen am Dienstag (24.9.) nach einer Sitzung in Leipzig mitteilte. Damit löst der 60-Jährige den bisherigen Vorsitzenden Wilhelm Beermann ab, der dem Gremium seit 2001 vorstand. Tillich blicke auf eine lange und erfolgreiche Karriere als Politiker ‎zurück, hieß es zur Begründung. Tillich war unter anderem Minister für Umwelt und Landwirtschaft, Finanzminister und bis 2017 Ministerpräsident des Freistaates. Als gebürtiger Sorbe und Lausitzer habe sich Tillich intensiv mit dem Thema Bergbau auseinandergesetzt.

Gemeinsam mit der Geschäftsführung soll sich Tillich laut Mibrag künftig um energie- und klimapolitischen Herausforderungen kümmern und sich für eine ‎erfolgreiche Zukunft des Unternehmens am Standort einsetzen. ‎Bei dem ‎bevorstehenden Strukturwandel komme der Mibrag eine bedeutende Rolle zu, sagte Tillich. "Wichtig ist einerseits die Fortführung des Kerngeschäfts für die nächsten Jahre und andererseits die ‎Suche und Ausrichtung auf neue Geschäftsfelder im Sinne einer kontinuierlichen Energieversorgung und ‎Beschäftigung." Mit 2.700 Mitarbeitern gehört der Braunkohleförderer Mibrag mit Sitz in Zeitz (Sachsen-Anhalt) zu den wichtigen Arbeitgebern der Region rund um Halle und Leipzig. Das Unternehmen fördert jährlich bis zu 18 Millionen Tonnen Braunkohle. (dpa/hoe)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper