36 Prozent der Befragten sagten in einer Studie, dass sie sich derzeit urlaubsreifer fühlen als 2020.

36 Prozent der Befragten sagten in einer Studie, dass sie sich derzeit urlaubsreifer fühlen als 2020.

Bild: © Song about summer/AdobeStock

Im Rahmen der bereits in der 10. Auflage erschienenen Studienreihe „So arbeitet Deutschland“ hat die Personalberatung SThree deutsche ArbeitnehmerInnen unter anderem gefragt, wie sich ihr Bedürfnis nach Urlaub nach nunmehr zwei Jahren Pandemie und Krise verändert hat. Die Antworten:

  • Immerhin 36 Prozent der Befragten sagen, dass sie sich urlaubsreifer fühlen als 2020.
  • 41 Prozent der Befragten geben an, dass sich das Bedürfnis nach Urlaub in den letzten beiden Jahren nicht verändert hat.
  • Immerhin elf Prozent antworten, dass sie weniger Bedürfnis nach Urlaub und Freizeit haben.

Die Ergebnisse zeigen: Mehr Belastung führt nicht automatisch zu einem Wunsch nach mehr Auszeit.

Umfrage zur Erreichbarkeit im Urlaub

Doch wie steht es um die Erreichbarkeit während der Auszeiten? Den digitalen Zeiten eilt der Ruf voraus, man könne zwar von überall aus arbeiten, sei dafür aber auch ständig online und erreichbar. Doch wie sieht die Realität im Urlaub aus?

  • 48 Prozent der Befragten wünschen sich: Urlaub ist Urlaub, aber nur für 34 Prozent ist das auch tatsächlich der Fall.
  • Nur 17 Prozent der Befragten finden, dass in dringenden Fällen eine Kontaktaufnahme im Urlaub für sie in Ordnung ist. Allerdings geben 32 Prozent der Befragten an, dass ihr Arbeitgeber sie in dringenden Fällen kontaktiert.
  • Der Prozentsatz derer, die „always on“ sein möchten, ist mit fünf Prozent sehr gering – diese Mentalität ist auch in deutschen Unternehmen kaum vertreten. Nur vier Prozent der Befragten sagen, dass ständige Erreichbarkeit vom Arbeitgeber vorausgesetzt wird. (hp)
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