Marius Regler, der Chef der Stadtwerke Wasserburg am Inn, verlässt das Unternehmen Ende des Jahres, wie Lokalmedien übereinstimmend berichten. Regler folgte Mitte 2017 bei dem kommunalen Unternehmen auf Gerhard Selig. Dieser hatte sich in den vorzeitigen Ruhestand verabschiedet.
Die Hintergründe der Kündigung sind unklar. Fest steht, dass es um die Finanzen der Stadtwerke wohl auch infolge der Corona-Krise nicht zum Besten steht. Der Stadtrat hat erst vor kurzem einen Zuschuss von 2,5 Millionen Euro für die Stadtwerke beschlossen. Das von den Stadtwerken betriebene Bade- und Sportzentrum Badria ist laut der Lokalpresse trotz hoher Investitionen immer noch defizitär. Mit der Finanzspritze soll das Eigenkapital der Stadtwerke erhöht werden – eine Maßnahme, die, wie mehrere Stadträte betonten, allerdings nicht zum Dauerzustand werden dürfe. (amo)



